+
Bei der Postbank gibt es Warnstreiks.

Bundesweite Warnstreiks bei der Postbank

Berlin - Im Tarifstreit bei der Postbank hat es am Montag an bundesweit acht Standorten Warnstreiks gegeben.

An diesem Mittwoch gehen die Tarifverhandlungen in Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) in die dritte Runde. Die Gewerkschaft fordert für die rund 5000 Postbank-Beschäftigten acht Prozent mehr Geld sowie Kündigungsschutz bis 2013. Der Kündigungsschutz soll die Mitarbeiter nach der geplanten Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank absichern. An diesem Dienstag plant ver.di nach eigenen Angaben weitere Warnstreiks.

Für die Postbank ist vor dem Hintergrund der allgemeinen Bankenkrise nicht nachvollziehbar, dass ver.di "noch mal einen drauf legt". Die Bank habe Tariferhöhungen angeboten, die über den allgemeinen Bankentarifen lägen, sowie die Fortschreibung des Kündigungsschutzes bis 2011, sagte ein Sprecher in Bonn .

Ver.di zeigte sich indes erfreut über die große Beteiligung an den bundesweiten Protestaktionen. "Wir gehen gestärkt in die nächste Verhandlungsrunde am Mittwoch", sagte Sprecher Gerd Tausendfreund . Das Arbeitgeberangebot aus der letzten Runde sei indiskutabel gewesen, da die Arbeitgeber unter anderem einen Kündigungsschutz bis 2013 ablehnen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf
Washington (dpa) - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen …
SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der jüngste Rundumschlag von Donald Trump hat den Dax am Freitag deutlich ins Minus gedrückt. Der US-Präsident heizte den Handelskonflikt weiter …
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück
Köln (dpa) - Der Autobauer Ford muss wegen Problemen an der Kupplung in Deutschland fast 190.000 Fahrzeuge zurückrufen.
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück
Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich indirekt gegen eine drohende Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssenkrupp ausgesprochen.
Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Kommentare