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Die große Konkurrenz hat Boden gut gemacht: Burger King hat mit sinkenden Umsatzzahlen zu kämpfen.

Burger-King-Kunden vergeht der Appetit: Umsatz sinkt

Miami - Während bei McDonald's die Restaurants voll sind, muss Burger King um jeden Kunden kämpfen: Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (Ende Juni) sank der Umsatz der Schnellimbiss-Kette um 1 Prozent auf 623 Millionen Dollar.

Der Gewinn nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 17 Prozent auf 49 Millionen Dollar ab. Auf das gesamte Jahr gesehen, ergibt sich ein ähnliches Bild. Firmenchef John Chidsey machte am Dienstag die hohe Arbeitslosigkeit und die anhaltende Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung für das schlechte Abschneiden verantwortlich.

Dagegen war es dem Erzrivalen McDonald's trotz der widrigen Umstände gelungen, sein Geschäft auszubauen. In der Sommerzeit lockte das Unternehmen die Kunden unter anderem mit billigem Eistee und servierte in seinen McCafés mehr Kaffee und Kuchen. Der Rivale ist fast zehnmal so groß wie Burger King und wesentlich profitabler.

Burger-King-Chef Chidsey erwartet weiterhin scharfen Gegenwind durch die Wirtschaftskrise. Seine Hoffnungen ruhen auf den übers Jahr hinweg eröffneten 249 neuen Restaurants, modernisierten alten Läden und frischen Franchise-Partnern unter anderem in Deutschland. Die Aktie stieg im frühen New Yorker Handel um 1 Prozent.

dpa

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