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Bußgeld für zehn Industrieversicherer

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- Bonn - Zehn führende Versicherer müssen wegen verbotener Absprachen im Geschäft mit Industriekunden Bußgelder in Höhe von insgesamt 130 Millionen Euro zahlen. Diese Entscheidung teilte der Präsident des Bundeskartellamts, Ulf Böge, am Mittwoch in Bonn mit. Die Unternehmen hätten "bewusst" und zum Nachteil ihrer Kunden gegen das Kartellrecht verstoßen.

Betroffen sind Allianz, Axa, Gerling, HDI, Aachener und Münchener, Gothaer Allgemeine, Mannheimer, R + V, Victoria und Württembergische. Weitere acht Versicherer müssten im Sommer mit weiteren Bußgeldbescheiden rechnen, sagte Böge.

Böge wertete das Vorgehen der Sachversicherer als "schwerwiegende Wettbewerbsverstöße". Die Unternehmen können gegen die Entscheidung der Kartellwächter beim OLG Düsseldorf noch Einspruch einlegen. Die Allianz kündigte bereits einen Einspruch an.

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