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Das BMW-Werk in München.

Bis 2018

BMW investiert 700 Millionen Euro ins Münchner Stammwerk

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München – Das Münchner Stammwerk von BMW ist bei weitem nicht der größte Standort des Konzerns. Doch bis 2018 investiert BMW 700 Millionen Euro in das Werk – und damit in dessen Zukunft.

Das Münchner Stammwerk von BMW ist bei weitem nicht der größte Standort des Konzerns. Doch das wohl einzige Autowerk der Welt, das direkt an Wohngebiete einer Millionenstadt grenzt, ist auch heute noch eine besondere Herausforderung: 7800 Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen arbeiten hier zusammen. Bis 2018 investiert BMW 700 Millionen Euro in das Werk – und damit in dessen Zukunft.

Der neue Chef dort hat einen Namen, den auszusprechen für viele von ihnen zunächst nicht ganz einfach sein wird: Milan Nedeljkovic ist gebürtiger Serbe – allerdings mit einer typisch deutschen Ingenieurs-Karrierre: Studium an der RWTH-Aachen, einer der profiliertesten Ausbildungsstätten für Spitzentechnologie in Europa, Promotion. Und dann ein Weg, der eigentlich nur für BMW typisch ist: 1993 Trainee bei BMW in München, erste Führungsposition im dortigen Presswerk. Vier Jahre Abteilungsleiter Karosseriebau im BMW-Werk Regensburg, dann vier Jahre bei Mini, anschließend BMW-Werk Leipzig, zuletzt als dessen Leiter – und nun zurück nach München. Eine internationale Karriere, für die man nicht einmal den Konzern wechseln muss.

Milan Nedeljkovic: "Erfolgsfaktor Nummer eins sind unsere motivierten Mitarbeiter"

„Hier hat 1922 alles begonnen, was sich seitdem zum weltweiten Produktionsnetzwerk der BMW-Group mit 30 Standorten in 14 Ländern entwickelt hat“, sagt er über seine neue Wirkungsstätte. Ein Werk, das schon wegen seiner Lage seit jeher besondere Anstrengungen beim Umweltschutz erfordert – und in das bis 2018 kräftig investiert wird. Etwa in die neue Lackiererei für 220 Millionen Euro, die 2017 fertig werden soll. Einige Eckdaten: 48 Prozent weniger Erdgasverbrauch, 48 Prozent weniger Emissionen. Stromverbrauch um 27 Prozent verringert, die Abluftmenge um 66 Prozent und die Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen um 35 Prozent. Im Hinblick auf Ressourcenverbrauch, Nachhaltigkeit und Umweltschutz setze die neue Lackiererei Maßstäbe, sagt Nedeljkovic.

Der Start in München war für Nedeljkovic gleich eine besondere Herausforderung. Neben dem 3er als Limousine und Touring, die traditionell in München gebaut werden, dem 4er Coupé und dessen noch sportlichere Variante M4 Coupé, läuft hier nun auch der 330e vom Band, der erste in Serie gefertigte Plugin Hybrid aus München. Obwohl das Fahrzeug mit Hochvoltspeicher und Elektromotor anders aufgebaut ist als die nur von Verbrennungsmotoren angetrieben Schwestermodelle, laufen all diese Fahrzeuge in München auf einer gemeinsamen Fertigungslinie.

Nedeljkovic weiß: Ein guter Chef allein kann das nicht stemmen. „Erfolgsfaktor Nummer eins sind unsere motivierten Mitarbeiter“, sagt er.

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