Cameron wehrt sich gegen EU-weite Steuer

London - Großbritanniens Premierminister David Cameron hat der Einführung einer EU-weiten Finanztransaktionssteuer erneut eine Absage erteilt.

Er werde jede Art von EU-weiter Steuer blockieren, solange sie nicht gleichzeitig überall in der Welt eingeführt wird. “Was diese Steuer bewirkt: Sie kostet Jobs“, sagte Cameron am Sonntag in der BBC.

Frankreich erwägt einen Alleingang bei der Einführung der Finanztransaktionssteuer. “Frankreich wird nicht warten, dass die anderen einverstanden sind“, hatte Präsident Nicolas Sarkozy am Freitagabend nach einem Treffen mit Italiens Regierungschef Mario Monti gesagt. Cameron sagte, jedes Land, das innerhalb seiner Grenzen Steuern einführen wolle, solle dies tun. Großbritannien habe bereits Instrumente, die Finanztransaktionen mit Abgaben belegen, etwa eine Steuer auf Anteilsverkäufe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gesetzliche Neuregelung für mehrere Sozialkassen
Berlin (dpa) - Um das sogenannte Sozialkassenverfahren zu retten, hat der Bundestag die Tarifverträge von insgesamt elf Branchen per Gesetz für allgemeinverbindlich …
Gesetzliche Neuregelung für mehrere Sozialkassen
US-Justiz schreibt fünf Ex-VW-Manager zur Fahndung aus
Bei der Aufarbeitung des VW-Abgasskandals macht die US-Justiz Druck. Ein früherer Manager des Autobauers sitzt in den Staaten bereits in Haft. Einem Bericht zufolge …
US-Justiz schreibt fünf Ex-VW-Manager zur Fahndung aus
Abgas-Skandal: USA lassen weltweit nach früheren VW-Mitarbeitern fahnden
In der VW-Abgas-Affäre lassen die USA weltweit nach früheren Mitarbeitern des Autokonzerns fahnden. Auch Winterkorn-Vertraute sollen darunter sein.
Abgas-Skandal: USA lassen weltweit nach früheren VW-Mitarbeitern fahnden
Steigende Ölpreise hieven Dax ins Plus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Donnerstag etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. Nachdem die Anleger an den beiden Handelstagen zuvor noch Kasse gemacht …
Steigende Ölpreise hieven Dax ins Plus

Kommentare