Chef im Konflikt um Konzernumbau zu Zugeständnissen bereit

Telekom: - Düsseldorf - Der Vorstandschef der Deutschen Telekom setzt beim geplanten Personalumbau auf einen Kompromiss mit der Gewerkschaft ver.di. "Wir haben neue Zuversicht, dass Verdi an den Verhandlungstisch zurückkehren und konstruktiv mit uns verhandeln will", sagte Vorstandschef René Obermann dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

Der Konzern sei bereit, weitere Kompromisse zu machen. "Ich schließe Veränderungen bei einzelnen Komponenten nicht grundsätzlich aus, wenn ver.di ihrerseits realistische Vorschläge für einen tragfähigen Kompromiss macht." Der Konzern hatte ver.di neue Vorschläge unterbreitet, um eine Einigung mit der Gewerkschaft zu erzielen. "Wir sind in allen Punkten gesprächsbereit, aber wir werden uns nicht von unserem Gesamtkonzept verabschieden."

Der Konzern will rund 50.000 Mitarbeiter in neue Einheiten ausgliedern, in denen sie länger arbeiten und weniger verdienen sollen. Die Telekom hatte in der vergangenen Woche eine Erfolgsbeteiligung und Boni vorgeschlagen, um die geplante Senkung des Grundgehalts abzufedern. Über diese Vorschläge will ver.di die eigene große Tarifkommission informieren. Dieses Gremium kann beschließen, ob die Gewerkschaft wieder offizielle Gespräche mit der Telekom aufnimmt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Erst Durchsuchung, dann Festnahme: Lettlands Anti-Korruptionsbehörde geht gegen den Zentralbankchef des Landes vor. Zu den genauen Gründen für die Ermittlungen gegen das …
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Erst Durchsuchung, dann Festnahme: Lettlands Anti-Korruptionsbehörde geht gegen den Zentralbankchef des Landes vor. Zu den genauen Gründen für die Ermittlungen gegen das …
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Bundesverband der Deutschen Industrie besorgt wegen möglicher US-Strafzölle auf Stahlimporte
BDI-Präsident Dieter Kempf befürchtet angesichts angedrohter US-Zölle auf Stahlimporte negative Folgen für die Exportnation Deutschland.
Bundesverband der Deutschen Industrie besorgt wegen möglicher US-Strafzölle auf Stahlimporte
USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte
Die USA wollen nicht länger Dumpingpreise akzeptieren, mit denen vor allem China seinen Stahl in den Markt drückt. Strafzölle könnten die Folge sein. Die würden auch …
USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte

Kommentare