Chef im Konflikt um Konzernumbau zu Zugeständnissen bereit

Telekom: - Düsseldorf - Der Vorstandschef der Deutschen Telekom setzt beim geplanten Personalumbau auf einen Kompromiss mit der Gewerkschaft ver.di. "Wir haben neue Zuversicht, dass Verdi an den Verhandlungstisch zurückkehren und konstruktiv mit uns verhandeln will", sagte Vorstandschef René Obermann dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

Der Konzern sei bereit, weitere Kompromisse zu machen. "Ich schließe Veränderungen bei einzelnen Komponenten nicht grundsätzlich aus, wenn ver.di ihrerseits realistische Vorschläge für einen tragfähigen Kompromiss macht." Der Konzern hatte ver.di neue Vorschläge unterbreitet, um eine Einigung mit der Gewerkschaft zu erzielen. "Wir sind in allen Punkten gesprächsbereit, aber wir werden uns nicht von unserem Gesamtkonzept verabschieden."

Der Konzern will rund 50.000 Mitarbeiter in neue Einheiten ausgliedern, in denen sie länger arbeiten und weniger verdienen sollen. Die Telekom hatte in der vergangenen Woche eine Erfolgsbeteiligung und Boni vorgeschlagen, um die geplante Senkung des Grundgehalts abzufedern. Über diese Vorschläge will ver.di die eigene große Tarifkommission informieren. Dieses Gremium kann beschließen, ob die Gewerkschaft wieder offizielle Gespräche mit der Telekom aufnimmt.

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