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Chinas Industrie trotzt Corona - Binnenmarkt schwächelt

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Von: Matthias Schneider

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Mögliche Pleiten bei Immobilienkonzernen und Lockdowns: Die chinesische Wirtschaft leidet stärker unter Corona als Experten angenommen haben.

Peking - China hat weiter mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Während die Volksrepublik bis vor kurzem zweistellige Wachstumsraten gewöhnt war, hat die Konjunktur im November einen ordentlichen Dämpfer erhalten.

China: Einzelhandel und Immobilien schwächeln

Der Umsatz im Einzelhandel hat laut der chinesischen Regierung seit November vergangenen Jahres um 3,9 Prozent zugelegt. Das sind 0,8 Prozentpunkte weniger, als Experten erwartet hatten. Noch im Oktober lag das Wachstum im Einzelhandel bei 4,9 Prozent. Bei den Sachinvestitionen machte sich die Krise des Immobilienriesen Evergrande bemerkbar: Hatte das Wachstum hier in den ersten zehn Monaten des Jahres noch 6,1 Prozent betragen, waren es Ende November nur noch 5,2 Prozent.

China Industrie trotzt Lockdowns

Trotz der Engpässe bei Strom und Rohstoffen erreichte die chinesische Industrie im November ein Wachstum von 3,8 Prozent. Damit ist das Wachstum geringer ausgefallen als noch in der Erholungsphase im Sommer, doch die Unternehmen hatten mit Regierungsmaßnahmen zu kämpfen, mit denen lokale Ausbrüche des Corona-Virus eingegrenzt werden sollten. In China legen derartige Lockdowns meist die Produktion still. Lesen Sie hier mehr zur Wirtschaft im Reich der Mitte.

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