Chinas Staatsfonds äußert sich nicht zu Bericht über Dresdner Bank

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München (dpa) - Der chinesische Staatsfonds will sich nicht zu den Spekulationen um einen möglichen Kauf der Allianz-Tochter Dresdner Bank äußern. Die China Investment Corporation (CIC) in Peking bestritt aber auch Berichte, dass ein Interesse dementiert worden sei.

"Wir geben grundsätzlich keinen Kommentar zu Gerüchten am Markt", sagte eine Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Peking. Auf Nachfrage fügte sie hinzu: "Es ist eine Art Klatschgeschichte." Auch das am Vortag in Medienberichten erwähnte Dementi könne nicht bestätigt werden. Informierte Kreise in der Dresdner Bank in Peking wollten sich ebenfalls nicht äußern.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte am Donnerstag unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, dass Chinas Staatsfonds Interesse an einer Übernahme der Dresdner Bank habe. Es gebe intensive Verhandlungen mit dem Versicherungskonzern Allianz, dem die Dresdner Bank gehört, und der CIC.

Demnach geht es dem Staatsfonds um den Erwerb der gesamten Bank inklusive Filialgeschäft und Investment-Sparte Dresdner Kleinwort. Auch das "manager magazin" hatte zuvor von dem Interesse der Chinesen an der Bank berichtet. Bereits seit längerem gibt es Verkaufsspekulationen um die Dresdner Bank.

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