Familiendrama in Penzberg: Schwiegertochter stellt sich

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Ein Besucher geht im September 2012 auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin an einem Plakat des Unternehmens Huawei entlang. Der chinesische Telekomriese Huawei ist in 140 Ländern aktiv.

Telekomriese Huawei: Kein Börsengang geplant

Shenzhen - Chinas Telekommunikationsriese Huawei, weltweit zweitgrößter Netzwerkausrüster, hat Berichte über einen Börsengang bestritten. Es gebe derzeit kein solches Vorhaben, hieß es.

„Wir haben gegenwärtig keine Pläne dafür“, sagte das Vorstandsmitglied Chen Lifang am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa und drei anderen deutschen Medien im südchinesischen Shenzhen. „Um ehrlich zu sein, wir haben das noch nicht wirklich diskutiert“, erwiderte die Spitzenmanagerin auf Berichte, dass Huawei schon Banken kontaktiert habe.

„Wir versprechen uns davon nicht viel, deswegen sind wir nicht in Eile“, sagte Chen Lifang. Das Unternehmen wolle transparenter werden. „Aber ich bin mir nicht sicher, ob ein Börsengang der richtige Ansatz ist.“ Chen Lifang bezog sich damit auf Vorwürfe in einem Bericht des US-Kongresses, wonach Huawei und das chinesische Telekomunternehmen ZTE angeblich eine Gefahr für die Sicherheit der USA darstellten.

„Es wäre zu einfach, wenn wir den US-Markt dadurch gewinnen könnten, indem wir dort ein Aktienunternehmen würden“, sagte Chen Lifang. „Ich denke, es wird komplizierter.“ Auch habe es das Unternehmen nicht nötig, sich frisches Kapital zu besorgen.

Das weltweit 140 000 Mitarbeiter zählende Unternehmen ist im Besitz seiner chinesischen Angestellten, die Anteile erwerben können und dadurch für Kapitalzufluss sorgen. Das Mitarbeitermodell gilt als eines der Erfolgsrezepte des Unternehmens. Huawei hat im vergangenen Jahr 11,7 Milliarden Yuan Dividende (1,45 Mrd Euro) ausgeschüttet. Je nach Zugehörigkeit und Leistung wird Mitarbeitern angeboten, Anteile zu kaufen. Sie können jederzeit verkauft werden.

dpa

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