Inflation in China führt zu Sorge um die Weltwirtschaft

Peking - Die steigende Inflation in China nährt die Befürchtung, Peking könnte Schritte zur Abkühlung der eigenen Wirtschaft unternehmen und das weltweite Wachstum bremsen.

Die nationale Statistikbehörde gab am Dienstag bekannt, die Preise seien im April im Jahresvergleich um 2,8 Prozent gestiegen. Dafür verantwortlich seien vor allem die höheren Kosten für Lebensmittel, die um 5,9 zulegten. Auch die Wohnkosten stiegen binnen eines Jahres deutlich an. In 70 untersuchten chinesischen Städten mussten die Bürger 12,8 Prozent mehr für Wohnen ausgeben, wie die Statistiker mitteilten.

Jeder Schritt der chinesischen Regierung, die Inflation einzudämmen, könnte das Wirtschaftswachstum in dem Land dämpfen. Wegen der wichtigen Rolle Chinas als Handelspartner hätte dies Auswirkungen auf das Wachstum in vielen anderen Staaten.

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