Chrysler: Erstmals Gewinn nach Insolvenz

Detroit - Nachdem Chrysler vor zwei Jahren nur Dank der Hilfe der US-Regierung erfolgreich durch das Insolvenzverfahren gekommen ist, schreibt der Automobilkonzern jetzt wieder schwarze Zahlen.

Der amerikanische Autobauer Chrysler ist erstmals seit seiner Insolvenz wieder in den schwarzen Zahlen. Chrysler machte im ersten Quartal des Jahres ein Plus von 116 Millionen Dollar (78,2 Millionen Euro), der Umsatz stieg auf 13,1 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Montag in Detroit mitteilte.

Unter der Führung von Fiat konnte der US-Autokonzern demnach die Verkäufe in den ersten drei Monaten des Jahres um 18 Prozent steigern. Fiat- und Chrysler-Chef Sergio Marchionne hatte vor knapp zwei Wochen angekündigt, Fiat wolle seinen Anteil an Chrysler von 30 auf 46 Prozent erhöhen.

Es ist der erste Quartalsgewinn von Chrysler seit dem Neustart des Unternehmens 2009, nachdem es durch ein mit Milliardenhilfen der US-Regierung gestütztes Insolvenzverfahren gegangen war. Chrysler plant Ende des Jahres oder Anfang 2012 einen Börsengang, muss dafür aber eine Reihe von profitablen Quartalen vorweisen, um mögliche Investoren anzuziehen.

dapd

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