Chrysler-Gläubiger klagen gegen Daimler

Stuttgart/New York - Eine Gruppe von Gläubigern der früheren Daimler-Tochter Chrysler hat in den USA Klage gegen den deutschen Autobauer eingereicht.

Bei dem Rechtsstreit geht es um milliardenschwere Vermögenswerte. Nach Ansicht der Gläubiger seien beim Verkauf der Chrysler-Mehrheit an den US-Finanzinvestor Cerberus im Jahr 2007 Werte von rund neun Milliarden Dollar (6,3 Mrd Euro) verlorengegangen, berichtete der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg.

Daimler wies die Vorwürfe am Dienstag erneut als haltlos zurück. “Daimler wird sich dagegen energisch zu Wehr setzen“, teilte eine Sprecherin in Stuttgart mit. Der Autobauer hat nun bis Mitte September Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Ein New Yorker Gericht hatte den Rechtsstreit am vergangenen Donnerstag zugelassen.

dpa

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