CinemaxX verringert Verlust - schließt Kinos

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Hamburg (dpa) - Der Kinobetreiber CinemaxX kommt auf dem Weg aus den roten Zahlen voran. Das Betriebsergebnis habe sich im 1. Halbjahr 2008 auf 1,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt, teilte die CinemaxX AG am Freitag in Hamburg mit.

Der Verlust wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode von minus 4,0 Millionen Euro auf minus 2,9 Millionen Euro zurückgefahren. Zur weiteren Konsolidierung will CinemaxX bis zu sieben Multiplex-Kinos schließen.

Ein Besucherzuwachs von 2,3 Prozent sowie verbesserte Pro-Kopf- Erlöse führten im ersten Halbjahr zu einem Umsatzzuwachs von 3,1 Prozent auf 84,5 Millionen Euro. Nach einem "fulminanten Jahresauftakt mit großartigen Filmen" lockten Sonnentage und die Fußball-EM im 2. Quartal weniger Besucher in die Filmtheater.

Finanzvorstand Christian Gisy, der von Oktober an als Nachfolger von Gründer Hans-Joachim Flebbe die Führung des Unternehmens übernimmt, will 2009 schwarze Zahlen schreiben. Dazu setzt die Kette ihre Konsolidierung fort: Noch im Verlauf des zweiten Halbjahres werde es der CinemaxX-Gruppe gelingen, sich von einzelnen, defizitären Filmtheatern zu trennen. "27 bis 29 Kinos werden bleiben", sagt Gisy der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Gruppe betreibt derzeit 34 Multiplex-Kinos und 6 traditionelle Lichtspielhäuser in Deutschland sowie drei Multiplexe in Dänemark - 333 Leinwände sind es insgesamt.

Nach dem schwachen zweiten Quartal setzt die Branche auf das Herbstprogramm. "Der Baader-Meinhof Komplex", die "Buddenbrooks", ein neuer "James Bond 007" sowie die zweite Folge des Animationsfilms "Madagascar" sollen die Kinokassen füllen und bei CinemaxX den Pro-Kopf-Umsatz voranbringen. Aktuell liegt er bei durchschnittlich 9,39 Euro. Zur Jahresmitte beschäftigte die Gruppe in Deutschland 1 920 Mitarbeiter, in Dänemark 250. Der Großteil arbeitet in Teilzeit.

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