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Utz Claassen will vor Gericht die Rechtmäßigkeit seiner Kündigung bei Solar Millennium feststellen lassen.

Utz Claassens Klage Ende Juli vor Gericht

Erlangen - Der Klage des früheren Solar Millennium-Chefs, Utz Claassen, gegen seinen damaligen Arbeitgeber soll am 30. Juli vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verhandelt werden.

Eine gerichtlichen Entscheidung sei an diesem Tag aber noch nicht zu erwarten. Es handele sich vielmehr um einen ersten Termin, bei dem die Parteien ihre Positionen austauschten und die Möglichkeiten eines Vergleichs ausloteten, sagte ein Nürnberger Justizsprecher am Montag; er bestätigte damit einen Bericht des Berliner “Tagesspiegel“ (Dienstag). Claassen will vor Gericht die Rechtmäßigkeit seiner Kündigung feststellen lassen.

Die höchsten Manager-Abfindungen

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Bei dem Rechtsstreit geht es nach “Spiegel“-Informationen um fast zehn Millionen Euro. Diese Summe habe Claassen - von 2003 bis 2007 Vorstandsvorsitzender der Energie Baden-Württemberg (EnWB) - als sogenannte Antrittsprämie von dem Solarkraftwerk-Spezialisten aus Erlangen erhalten. Nach Claassens überraschender Kündigung nach 74 Tagen im Amt hatte der Solar Millennium-Aufsichtsrat die Prämie zurückverlangt. Classen hatte dagegen nur rund 2,5 der 10 Millionen Euro zurückzahlen wollen. Claassens Anwalt begründete den Rücktritt seines Mandanten von dem Vorstandsamt mit “fundamentalen Auffassungsunterschieden“ in Fragen der Unternehmensführung und der Unternehmenskultur. Der prominente Manager hatte die Position erst am 1. Januar 2010 angetreten.

dpa

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