Claus Hipp erhält Preis für sein Lebenswerk

- München/Berlin - Der bayerische Unternehmer Claus Hipp hat für sein Lebenswerk den Deutschen Gründerpreis erhalten. Der heute 66 Jahre alte Hersteller von Kindernahrung und frühere Präsident der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern setze seit Jahrzehnten kompromisslos auf "Bioqualität jenseits von Moden und Trends", betonte die "Start-Up-Initiative" als Ausrichter des Wettbewerbs.

Zu den drei weiteren Firmen, die ausgezeichnet wurden, gehört die Gran-Malt GmbH aus Bergkirchen bei Dachau. Sie erhielt für ihre Geschäftsidee den Preis in der Kategorie Konzept. Die Brauerei mit Geschäftsführer Gerhard Kamil hat ein Stammwürzegranulat erfunden, mit dem 100 Prozent alkoholfreies Bier auch ohne Brauereikenntnisse hergestellt werden kann. Das Unternehmen will sein Granulat vor allem in muslimische Länder verkaufen. "Dort werden malzbasierte Erfrischungsgetränke, alkoholfreie Biere und Biermischgetränke sehr gerne getrunken", erläutert Kamil. Allerdings gebe es wegen des Alkoholverbots kaum Brauereien. In diesen Markt möchte Gran-Malt stoßen. <BR><BR>"Wir können den Produzenten vor Ort nicht nur unser Granulat anbieten, sondern ein Komplettpaket für den Aufbau der gesamten Produktion", so Kamil.<BR><BR>Ferner gewann in der Kategorie Visionär der Hamburger Hartmut Juhl. Er hat eine Datenbank entwickelt, die die Therapie von Krebs-Patienten erleichtern soll. Der Sollarzellenhersteller Q-Cells aus Thalheim in Sachsen-Anhalt erhielt den Preis in der Kategorie Aufsteiger. Getragen wird der Gründerpreis von den Sparkassen, dem "Stern", der Unternehmensberatung McKinsey und dem ZDF.

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