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Coca-Cola plant ein neues Getränk auf den Markt zu bringen.

Überraschende Ankündigung

Revolution bei Coca-Cola: Das gab es in 125 Jahren noch nie

Seit 125 Jahre verkauft Coca Cola nun Softgetränke - und wurde zur drittteuersten Marke der Welt. Nun geht der Konzern offenbar einen ganz neuen Weg.

Los Angeles - Der US-Getränkeriese Coca-Cola will erstmals in seiner 125-jährigen Geschichte ein alkoholisches Getränk auf den Markt bringen. Das neue Getränk soll in Japan angeboten werden, wie der für das Land zuständige Unternehmensvertreter Jorge Garduno auf der Internetseite des Konzerns bekanntgab.Nach der aktuellen Steuerreform von Donald Trump droht Coca-Cola ein Milliarden-Verlust, daher versucht man sich international besser aufzustellen.

Demnach handelt es sich um ein Dosengetränk nach dem Vorbild des japanischen Cocktails Chu-Hi. Dieser wird ebenfalls in der Dose verkauft und basiert auf der örtlichen Spirituose Shochu und mit Zitrone aromatisiertem Mineralwasser. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen, und der Shochu kann auch durch Wodka ersetzt werden. 

Startdatum noch nicht bekannt

"Das ist einzigartig in unserer Geschichte, Coca-Cola hat sich immer vollkommen auf nicht-alkoholische Getränke konzentriert", erklärte Garduno. Das Vorhaben sei ein "Beispiel dafür, wie wir Möglichkeiten außerhalb unserer Kern-Bereiche erforschen".

Angaben zum Verkaufsstart, zum Preis, oder dazu, ob das Getränk ausschließlich in Japan verkauft werden soll, machte Garduno nicht. Er fügte allerdings hinzu: "Ich denke nicht, dass die Leute überall auf der Welt darauf warten sollten, so etwas von Seiten Coca-Colas zu sehen." 

Coca Cola will sich breiter aufstellen

Angesichts der zunehmenden Abkehr vieler US-Bürger von Softdrinks und sinkender Verkaufszahlen will sich der Getränkeriese derzeit breiter aufstellen. Dabei setzt Coca-Cola vor allem auf Tees, Wasser, Vitamingetränke und Energy-Drinks.

In den 70er Jahren versuchte sich Coca-Cola bereits einmal im Wein-Geschäft, allerdings ohne Verwendung des Markennamens. Der Vorstoß währte allerdings nicht lang - die Weinsparte wurde bereits Anfang der 80er Jahre wieder verkauft.

afp

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