Commerzbank: EU-Gipfel steht unter hohem Druck der Märkte

Frankfurt/Main - Aus Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, steht der Brüsseler Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs unter großem Druck der Kapitalmärkte.

“Was die Märkte derzeit so verärgert ist, dass sie keine klaren Zusagen sehen“, sagte Müller am Montag bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt am Main. Bei einem Scheitern der Beratungen würden “die Märkte wieder abstrafen“, sagte Müller weiter. “Wir eiern jetzt seit 18 Monaten rum“, verbindliche Zusagen dürften nicht länger aufgeschoben werden.

In Brüssel haben sich am Montag die Staats- und Regierungschefs getroffen, um über einen Fiskalpakt und Schuldenbremsen zu entscheiden.

dapd

Rubriklistenbild: © dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahn stellt fast 50.000 neue Mitarbeiter ein
München (dpa) - In einem personellen Kraftakt will die Deutsche Bahn in diesem und im nächsten Jahr annähernd 50.000 neue Mitarbeiter einstellen.
Bahn stellt fast 50.000 neue Mitarbeiter ein
Dax-Anleger halten sich zurück
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Montag zurückgehalten. Der Dax gab am Nachmittag um 0,15 Prozent auf 13.147,01 Punkte nach.
Dax-Anleger halten sich zurück
2019 schlechtestes Jahr für Börsengänge seit der Finanzkrise
Börsengänge spielen seit Jahren keine große Rolle in Deutschland - die Skepsis gegenüber dem Kapitalmarkt ist groß. 2019 aber fiel besonders schwach aus. Besserung für …
2019 schlechtestes Jahr für Börsengänge seit der Finanzkrise
Fertigstellung der Pipeline Nord Stream 2 verschiebt sich
Lubmin (dpa) - Die Inbetriebnahme der Ostseepipeline Nord Stream 2 verzögert sich. Ursprünglich sollte zum Jahresende das erste russische Erdgas strömen.
Fertigstellung der Pipeline Nord Stream 2 verschiebt sich

Kommentare