Commerzbank: EU-Gipfel steht unter hohem Druck der Märkte

Frankfurt/Main - Aus Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, steht der Brüsseler Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs unter großem Druck der Kapitalmärkte.

“Was die Märkte derzeit so verärgert ist, dass sie keine klaren Zusagen sehen“, sagte Müller am Montag bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt am Main. Bei einem Scheitern der Beratungen würden “die Märkte wieder abstrafen“, sagte Müller weiter. “Wir eiern jetzt seit 18 Monaten rum“, verbindliche Zusagen dürften nicht länger aufgeschoben werden.

In Brüssel haben sich am Montag die Staats- und Regierungschefs getroffen, um über einen Fiskalpakt und Schuldenbremsen zu entscheiden.

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