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Es geht aufwärts: Der Commerzbank gibt Staatshilfen zurück.

Commerzbank gibt wieder fünf Milliarden Euro zurück

Frankfurt/Main - Weitere fünf Milliarden an Staatsgarantien will die Commerzbank zurückgeben. Außerdem, so ihr Chef weiter, haben alle Banken aus der Lehman-Pleite gelernt.

Damit reduziere sich die Summe der vom Staat gegebenen Garantien auf fünf Milliarden Euro, sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing am Mittwoch in Frankfurt auf der „Handelsblatt“-Tagung “Banken im Umbruch“. Die Pläne sollten dem Bankenrettungsfonds SoFFin demnächst vorgestellt werden. Anfang August hatte die Commerzbank bereits die Rückzahlung von fünf Milliarden Euro an Staatshilfen angekündigt. Die Refinanzierung für das komplette Jahr stehe und die Kundeneinlagen seien so hoch, dass die Garantien vorzeitig zurückgegeben werden könnten, hieß es damals. Insgesamt hatte die Commerzbank 15 Milliarden Euro erhalten. Hinzu kam eine Kapitalspritze in Höhe von 18 Milliarden Euro, die die Commerzbank spätestens ab 2012 zurückzahlen will.

Außerdem sagte Blessing, dass 360 Tage nach der Lehman-Pleite die Banken ihre Lehren daraus gezogen hätten. “Es wäre mir nie in den Sinn gekommen zu sagen, Banken hätten nichts aus der Krise gelernt. Natürlich haben wir das“, so Blessing. Es habe zahlreiche externe und interne Korrekturen gegeben. So beschäftige sich die Branche viel mehr mit dem Liquiditätsmanagement und dem Kreditgeschäft. Blessing hatte erst vor einer Woche selbst Zweifel daran geweckt, dass die Branche etwas gelernt hat. Die Krise sei vielleicht zu kurz gewesen, um wirklich fundamentale Änderungen zu erreichen, hatte er auf der “Zeit“-Bankenkonferenz gesagt. Der Ehrgeiz erlahme schon wieder, so seine Warnung. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte ihn daraufhin angegriffen: “Es gibt leider Bankenvertreter, die so tun, als ob die Banken noch nichts dazugelernt haben.“ 

dpa

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