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Die Commerzbank setzt nach eigenen Angaben auf ihre Filialen.

11.000 neue Privatkunden

Commerzbank hält an Filialen fest

München – Die Commerzbank will anders als die HypoVereinsbank an ihren Filialen festhalten. 120 Millionen Euro will das Unternehmen bis 2016 allein in die Geschäftsstellen stecken.

Die Commerzbank in Bayern ist 2013 im Privat- und Firmenkundensektor deutlich gewachsen. Das berichtete das Kreditinstitut am Dienstag in München.

11.000 neue Privatkunden konnten in der Region gewonnen werden. Das Neugeschäft bei Immobilienfinanzierungen wuchs um 40 Prozent auf 543 Millionen Euro. Beim Firmenkundengeschäft stieg das Kreditvolumen um zehn Prozent, die Vermittlung öffentlicher Fördermittel wuchs sogar um 50 Prozent im Vorjahresvergleich.

Die Commerzbank will an ihren Filialen festhalten und setzt weiterhin auf Wachstum: 120 Millionen Euro will das Unternehmen bis 2016 allein in die Geschäftsstellen stecken. „Wir investieren in Filialen, statt sie zu schließen,“ sagt Stefan Geib, Verantwortlicher für Privatkunden, mit Blick auf den angekündigten radikalen Abbau bei der HypoVereinsbank.

Bundesweit hat die Commerzbank rund 1200 Filialen, 89 in der Region München. Mit 54 000 Mitarbeitern betreute die Bank zuletzt 16 Millionen Kunden und erwirtschaftete Bruttoerträge von über neun Milliarden Euro.

sk

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