Commerzbank stellt Details zu Stellenabbau in Deutschland vor

Frankfurt/Main - Nach der Übernahme der Allianz-Tochter Dresdner Bank will die Commerzbank ein Drittel des angekündigten Stellenabbaus auf dem Heimatmarkt in den Bereichen Privat- und Geschäftskunden erreichen.

Von den angekündigten 6500 Stellen, die in Deutschland wegfallen sollen, sollen 2200 auf diese Bereiche entfallen, kündigte die Bank am Montag in Frankfurt mit. Grund sei die geplante Ausdünnung des Filialnetzes und die Zusammenlegung der Kreditbearbeitung. Weltweit sollen insgesamt 9000 Stellen wegfallen.

Weitere 700 Stellen sollen in der Mittelstandsbank der Commerzbank wegfallen, 1600 durch die Zusammenlegung der zentralen Konzernsteuerung und 2000 durch den Zusammenschluss der Service- Bereiche beider Banken. Den Stellenabbau will die Commerzbank weitgehend ohne Kündigung erreichen. Bis Ende 2011 soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

Gerade in den Filialen gehe man davon aus, dass der Abbau durch Nichtbesetzung freiwerdender Stellen erreicht werden könne. Daneben sind ein Einstellungsstopp und die Förderung freiwilligen Ausscheidens geplant, Vorruhestand und Altersteilzeit sollen als Möglichkeit geprüft werden.

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