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Conti-Offerte stößt auf großes Interesse

Herzogenaurach/Hannover - Das Übernahmeangebot des Autozulieferers Schaeffler für seinen Konkurrenten Continental ist auf großes Interesse gestoßen.

Bis zum Ablauf der verlängerten Übernahmefrist am vergangenen Dienstag seien insgesamt 82,41 Prozent der Conti-Aktien zum Kauf angeboten worden, teilte Schaeffler am Montag in Herzogenaurach mit. Weitere 7,78 Prozent der Anteile habe Schaeffler bereits außerhalb des Angebots erworben. Nach der Vereinbarung mit der Continental-Führung wird Schaeffler einen Anteil von maximal 49,99 Prozent behalten und den Rest an institutionelle Investoren abgeben.

"Wir werden dieser Verpflichtung nachkommen", sagte Schaeffler- Sprecher Detlef Sieverdingbeck. Die große Resonanz zeige, "dass wir den Conti-Aktionären ein attraktives Angebot vorgelegt haben". Die Offerte kann den Angaben zufolge erst nach der Freigabe durch die Kartellbehörden vollzogen werden.

Die Entscheidung der EU-Kommission stehe noch aus. Dagegen liege die Zustimmung der Kartellbehörden aus den USA und Kanada bereits vor. Die Schweizer Kartellbehörden hätten den vorläufigen Vollzug des Angebots gestattet; ihre endgültige Entscheidung werde parallel zum Votum der EU-Kommission erwartet.

Conti und Schaeffler hatten sich Ende August nach intensiven Gesprächen auf ein Gesamtpaket zum Engagement des Familienunternehmens bei dem DAX-Konzern geeinigt. Die Einigung sah vor, dass die Schaeffler-Gruppe ihr ursprüngliches Übernahmeangebot von 70,12 Euro auf 75 Euro je Aktie erhöht. Zudem sagte das wesentlich kleinere Familienunternehmen zu, das Engagement bei Conti innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,99 Prozent zu beschränken.

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