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Der Konzern Continental schreibt rote Zahlen.

Kein Verkauf größerer Konzernteile:

Continental soll zusammengehalten werden

Hannover - Der Autozulieferer Continental plant derzeit keinen Verkauf größerer Unternehmensteile. Der gesamte Vorstand arbeite hart daran, den Konzern zusammenzuhalten.

Damit erteilte der neue Conti-Chef Elmar Degenhart  indirekt dem Verkauf der Gummisparte mit Reifen und Schläuchen eine Absage.

Conti ächzt wegen der früheren Übernahme der Siemens-Sparte VDO unter einer Schuldenlast von fast zehn Milliarden Euro. Eine Verbesserung der Finanzlage soll durch eine Kapitalerhöhung über bis zu 1,5 Milliarden Euro im ersten Quartal 2010 erreicht werden.

Verbesserungen trotz roter Zahlen

Zuletzt stürzte Conti wegen Abschreibungen auf den Unternehmenswert von VDO zwar tief in die roten Zahlen. Operativ wurden aber im Vergleich zu den Vorquartalen Verbesserungen erzielt. Dabei erwies sich die Reifensparte als Ertragssäule, in der eine Marge von fast zwölf Prozent erzielt wurde.

dpa

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