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Corona-Bonus: Bei diesen Unternehmen gibt es Extra-Geld

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Von: Patricia Huber

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Eine Person holt an einem Geldautomaten eine größere Menge Bargeld in 100, 50 und 20 Euro Geldscheinen ab.
Viele Beschäftigte durften sich in den letzten beiden Corona-Jahren über eine Bonuszahlung freuen. © Gottfried Czepluch/Imago Images

Der Corona-Bonus gibt Firmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Zuschlag zu zahlen. Doch welche Firmen haben das genutzt, und wer hat wie viel gezahlt?

München - Noch bis zum 31. März dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter mit einem steuerfreien Corona-Bonus belohnen. Bis zu 1.500 Euro können Beschäftigte erhalten, ohne davon etwas an den Staat abgeben zu müssen. Aber wird diese Extra-Belohnung von den Arbeitgebern überhaupt gezahlt? Tatsächlich haben sich bereits etliche Firmen* sehr spendabel gezeigt und ihre Mitarbeiter mit einem Zuschlag erfreut.

Daimler, VW und Opel: So hoch war der Corona-Bonus bei den Autobauern

Wie die Bild berichtet, haben zahlreiche große Unternehmen viel Geld in die Hand genommen, um den Beschäftigten in der schwierigen Corona-Zeit eine Freude zu machen. Daimler zahlte bereits 2020 seinen 160.000 Tarifbeschäftigten einen Bonus von 1.000 Euro. Und auch der Wolfsburger Autobauer Volkswagen* hat an 120.000 Tarifmitarbeiter 1.000 Euro gezahlt. Hier bekamen sogar Auszubildende einen 600-Euro-Bonus. Opel hingegen gab an, dass zwei Jahre nacheinander eine freiwillige Erfolgsprämie gezahlt wurde. Mehr Informationen wollte der Autobauer* jedoch nicht preisgeben.

Die Mitarbeiter der Deutschen Post, beziehungsweise von DHL haben in der Corona-Zeit einiges geleistet. Schließlich erlebte das Online-Shopping einen ungeahnten Boom, was dazu führte, dass viel mehr Pakete ausgeliefert werden mussten als sonst. Die rund 550.000 Mitarbeiter haben zweimal einen Bonus in Höhe von je 300 Euro erhalten.

Corona-Bonus: Mitarbeiter im Einzelhandel erhielten Gutscheine und Prämien

Auch die Beschäftigten im Einzelhandel haben in den vergangenen Jahren einiges geleistet, weshalb sie von ihren Arbeitgebern zusätzlich belohnt wurden. Die Schwarz Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehört, hat mehrfach Prämien an über 170.000 Beschäftigte gezahlt. Insgesamt wurden in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 95 Millionen Euro als Boni ausgezahlt.

Bei Aldi* Nord und Aldi Süd gab es für fast alle Mitarbeiter einen Warengutschein im Wert von jeweils 250 Euro. Mitarbeiter in der Verwaltung erhielten bei Aldi Süd jedoch nur einen Gutschein im Wert von 100 Euro.

Dafür gab es für die Beschäftigten in den Süd-Filialen im November 2020 noch einmal extra Geld - dieses Mal nicht als Gutschein. Mitarbeiter in Verkauf und Logistik erhielten jeweils 250 Euro, für die Angestellten in der Verwaltung gab es 100 Euro. Im Dezember 2021 durften sich dann alle noch einmal über weitere 100 Euro Geldprämie freuen.

Rewe und Penny leisteten Sonderzahlungen in Form von „Danke-Boni“, die auf die Mitarbeiterkarte gebucht wurden. Insgesamt nannte der Konzern einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe.

Deutsche Bahn, Siemens, Ikea: Etliche Unternehmen haben Corona-Boni ausgezahlt

Die Deutsche Bahn* belohnte ihre Mitarbeiter ebenfalls und zahlte an ihre rund 182.000 Beschäftigten eine Corona-Prämie. Telekom gewährte seinen rund 100.000 Beschäftigten im Jahr 2020 jeweils 500 Euro Corona-Bonus. Die Beschäftigten im Außendienst erhielten zudem ein Jahreslos für die Aktion Mensch. Und auch Siemens zahlte 2020 insgesamt 200 Millionen Euro als Sonderprämie.

Beim Möbelriesen Ikea gab es für alle Beschäftigten weltweit insgesamt 110 Millionen Euro. Zudem gingen auch die Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht leer aus. Sie erhalten bis spätestens März eine Sonderzahlung von 1.300 Euro. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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