Gäste auf einer Außenterrasse in der Magdeburger Innenstadt. Laut einer Dehoga-Umfrage wissen viele Restaurant- und Café-Besucher nicht ausreichend über Abstands- und Hygieneregeln Bescheid. Foto: Ronny Hartmann/dpa
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Gäste auf einer Außenterrasse in der Magdeburger Innenstadt. Laut einer Dehoga-Umfrage wissen viele Restaurant- und Café-Besucher nicht ausreichend über Abstands- und Hygieneregeln Bescheid. Foto: Ronny Hartmann/dpa

Branchenumfrage

Corona-Regeln: Viele Restaurantbesucher brauchen Nachhilfe

Nach und nach öffnet das Gastgewerbe wieder seine Türen für Gäste. Diese sind einer Branchenumfrage zufolge aber oft nur wenig oder gar nicht über die Corona-Regeln informiert.

Berlin (dpa) - Viele Restaurant- und Café-Besucher wissen nach Angaben des Branchenverbandes Dehoga über Abstands- und Hygieneregeln noch nicht ausreichend Bescheid.

Knapp 41 Prozent der Gastronomen gaben in einer Branchenumfrage an, die Gäste seien weniger oder gar nicht informiert, wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mitteilte.

Allerdings sind die Kunden demnach kooperativ: Mehr als 90 Prozent der Gastwirte berichteten, dass sie mit den Regeln bei ihren Kunden auf Verständnis stoßen. Der notwendige Abstand hat etwa zur Folge, dass es in den Restaurants und Cafés nur noch halb so viele Plätze gibt wie üblich.

Für die Gastwirte bleibt es damit schwierig, Geld zu verdienen. In den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung machten gut drei Viertel von ihnen jeweils höchstens die Hälfte des üblichen Umsatzes. Durchschnittlich erwarten sie für dieses Jahr Umsatzeinbußen von mindestens 55 Prozent.

"Die aktuellen Zahlen beweisen die katastrophale Ausnahmesituation, in der sich die Branche nunmehr seit fast drei Monaten befindet", sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Zigtausende Arbeitsplätze seien bedroht. Der Verband fordert einen Rettungsfonds, aus dem Gastwirte Zuschüsse erhalten können.

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