Wetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm

Wetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm

Countdown zur Analog-Abschaltung läuft

Berlin - Der Satellitenbetreiber Astra will den Absatz von digitalen Empfangsgeräten vor der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens noch kräftig ankurbeln. Der Countdown läuft.

Gut 500 Tage vor der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens sei die digitale Alternative noch längst nicht in allen Haushalten angekommen, sagte Astra-Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Elsäßer am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in München. Derzeit würden rund 80 Prozent oder 12,6 Millionen der Satelliten-Haushalte in Deutschland ihr Fernsehprogramm digital empfangen. “Die Aufgabe ist, die restlichen Haushalte zu digitalisieren“, sagte Elsäßer. Am 30. April 2012 wird der analoge Empfang über Satellit abgeschaltet.

In Deutschland empfangen derzeit insgesamt 16,2 Millionen Haushalte ihr Fernsehprogramm via Satellit, 3,6 Millionen davon noch mit analogen Geräten. Insgesamt gibt es mehr als 36 Millionen TV- Haushalte, anders als in vielen Nachbarländern beziehen viele ihr Fernsehen via Kabel. Dort sei der Anteil digitaler Empfangstechnik erheblich niedriger. “Im Gegensatz zum Kabel-Fernsehen sind wir deutlich voraus“, sagte Elsäßer. Allerdings könnten viele nicht auf Satellit umsteigen, weil der Kabelanschluss beispielsweise in der Miete enthalten ist.

Vor allem hochauflösendes Fernsehen habe das digitale Angebot zuletzt attraktiver gemacht. “HD-TV ist der Treiber der gesamten Fernsehindustrie.“ Angesichts der Abschaltung des analogen Empfangs will Astra aber nicht nur die Umstellung in den Haushalten forcieren, sondern auch neue Kunden hinzugewinnen. “Wir investieren einen siebenstelligen Betrag im Handels-Marketing“, sagte Elsäßer. Dabei werde eng mit den Herstellern zusammengearbeitet, vor allem aber mit dem Handel. “Für die Händler ist das besonders interessant. Das ist fast eine Milliarde Zusatzumsatz in den kommenden 500 Tagen.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hamsterkäufe wegen Coronavirus: Aldi und Lidl reagieren bereits jetzt „intensiv“ 
Das Coronavirus belastet die Wirtschaft. Aldi und Lidl berichten von Hamsterkäufen. Die Frankfurter Börse befindet sich im Tiefflug.
Hamsterkäufe wegen Coronavirus: Aldi und Lidl reagieren bereits jetzt „intensiv“ 
Thyssenkrupp verkauft Aufzugssparte an Finanzinvestoren
Seit Jahren steckt Thyssenkrupp in der Krise. Jetzt ist die Finanznot so groß, dass der Konzern sein Tafelsilber verkaufen muss. Für die Aufzugssparte gibt es einen …
Thyssenkrupp verkauft Aufzugssparte an Finanzinvestoren
"Stresstest" durch Virus: Deutsche Firmen haben zu kämpfen
Das Coronavirus droht, die ohnehin schwächelnde Konjunktur in Deutschland noch weiter abzudrosseln. In China tätige Unternehmen leiden schon schwer - das Geld wird knapp.
"Stresstest" durch Virus: Deutsche Firmen haben zu kämpfen
Coronavirus: Reisebranche zwischen Hoffen und Bangen
Die Corona-Krise sorgt für Verunsicherung und die Folgen der Pleite von Thomas Cook sind noch nicht ganz überstanden. Die Zeiten sind härter geworden für die …
Coronavirus: Reisebranche zwischen Hoffen und Bangen

Kommentare