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Die Schweizer Großbank Credit Suisse baut ingsesamt 5300 Jobs ab.

Millionenverluste

Credit Suisse streicht jede zehnte Stelle

Zürich - Die Schweizer Großbank Credit Suisse streicht nach weiteren Milliarden-Verlusten infolge der Finanzkrise etwa jede zehnte Stelle. Weltweit sollen 5300 Jobs wegfallen, wie die zweitgrößte Schweizer Bank am Donnerstag in einem Zwischenbericht zum vierten Quartal in Zürich mitteilte.

Zwei Drittel des Personalabbaus entfallen auf die Sparte Investment Banking. Das Geschäftsfeld ist hauptverantwortlich für einen Nettoverlust allein in den ersten beiden Monaten des Schlussquartals von drei Milliarden Franken (rund 2,0 Mrd Euro).

Die Credit Suisse hatte bereits für den Zeitraum Januar bis September einen Verlust von 2,2 Milliarden Franken ausgewiesen. Anders als die Konkurrentin UBS und Schweizer Nummer eins braucht sie jedoch keine Staatshilfe.

Arbeitsplätze sollen vor allem im Investment Banking in New York und London wegfallen. Die Zahl der Mitarbeiter der Sparte soll bis Ende 2009 nur noch 17 500 betragen im Vergleich zu 21 300 Ende des dritten Quartals 2008. Die Bank will nach Angaben von Konzernchef Brady Dougan jedoch am Investment Banking festhalten. Das integrierte Geschäftsmodell sei weiterhin von strategischer Bedeutung. Dougan verwies darauf, dass die Sparte Private Banking “weiterhin erfolgreich“ arbeite und “ansprechende Neugeldzuflüsse“ verzeichne. Genaue Zahlen nannte er nicht.

Der Jobabbau ist Teil eines Kostensenkungsprogramms, das zusammen mit Effizienzsteigerungen insgesamt rund zwei Milliarden Franken einsparen soll. Das Risikogeschäft mit verschachtelten Krediten und strukturierten Finanzprodukten sowie der Eigenhandel werden deutlich zurückgefahren. Ein Teil der Credit-Suisse-Führungsspitze will angesichts der Verluste auf Bonuszahlungen verzichten.

dpa

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