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Der frühere Chef der Bayern LB, Werner Schmidt.

CSU: Ex-BayernLB-Chef Schmidt bekam 50 000 Euro von Hypo Alpe Adria

München - Der frühere BayernLB-Chef Werner Schmidt soll nach seinem Ausscheiden bei der Landesbank 50 000 Euro Beraterhonorar von der österreichischen Skandaltochter Hypo Alpe Adria (HGAA) erhalten haben.

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Der Chef der BayernLB-Kontrollkommission, Ernst Weidenbusch, bezeichnete entsprechende Informationen aus Kärnten am Mittwoch als “ungeheuerlich“. Demzufolge soll Schmidt im Jahr 2008 durch einen Beratervertrag zwischen der Hypo-Holdinggesellschaft HBInt und seiner Firma Schmidt Consult “abgefedert“ worden sein.

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Einen Beschluss dafür habe der damalige HGAA-Chef Tilo Berlin nicht gehabt, er handelte offenbar auf eigene Faust. “Wenn das zutrifft, ist das ein starkes Indiz dafür, dass Schmidt und Berlin mehr als Geschäftspartner waren“, sagte Weidenbusch.

Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen Schmidt, weil er für den Kauf der österreichischen Bank im Jahr 2007 vorsätzlich zu viel Geld gezahlt haben soll. Verhandlungspartner auf der österreichischen Seite war damals Berlin, ein alter Kollege Schmidts.

dpa

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