Massenkarambolage mit 17 Autos - 18 Menschen verletzt

Massenkarambolage mit 17 Autos - 18 Menschen verletzt
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Nach der verheerenden Katastrophe in Japan erwarten Experten einen Einbruch in der japanischen Autoindustrie.

Experte erwartet Dämpfer für Japans Autoindustrie

Duisburg - Der japanischen Autoindustrie drohen nach Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer nach dem verheerenden Erdbeben kräftige Einbußen.

Derzeit haben alle japanischen Hersteller zwar erst mal nur Produktionsunterbrechnungen bis Montag angekündigt. Im schlimmsten Fall könne es aber bis zu drei Monate dauern, bis die Autofertigung wieder läuft, heißt es in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung Dudenhöffers.

Das entspreche einem Produktionsausfall von 2,5 Millionen Fahrzeugen, der nur zu etwa 30 Prozent durch Produktionsausweitungen der Werke außerhalb Japans auszugleichen sei. “Damit würden die japanischen Autobauer etwa 1,6 Millionen Fahrzeuge “verlieren“, die von den anderen Autobauern - also US-Amerikanern, Europäern, Koreanern - aufgefangen würden“, schreibt Dudenhöffer. “Dies entspricht in etwa einem Schaden von 25 Milliarden Euro für die japanische Automobilindustrie.“

Der Autoexperte weist allerdings darauf hin, dass überhaupt noch nicht absehbar sei, welche Produktionsanlagen wie stark beschädigt wurden - und wie stark Logistikstrukturen für den Fahrzeugexport und die Fahrzeugproduktion zerstört wurde. “Unklar ist auch, in wie weit die notwendige Energie zur Produktion und zum Transport zur Verfügung steht.“

dpa

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