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Schwarze Wolken über dem Autobauer Daimler.

Daimler muss Milliardenverlust verbuchen

Stuttgart - Der Autokonzern Daimler hat im zweiten Quartal nach eigenen Angaben einen Verlust von 1,06 Milliarden Euro eingefahren.

Das Ergebnis sackte unter dem Strich von plus 1,4 Milliarden auf minus 1,06 Milliarden Euro ab. Das operative Ergebnis ging von plus 2,05 Milliarden Euro im Vorjahr auf einen Fehlbetrag von 1,0 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz lag bei 19,6 Milliarden nach 26 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2008. Der Absatz reduzierte sich um 31 Prozent auf 391 540 Fahrzeuge.

Vorstandschef Dieter Zetsche sagte, er rechne auch für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Umsatz- und Absatzrückgang. Angaben zur Ergebnisentwicklung machte der Manager nicht. Daimler hatte aber bereits angekündigt, auch die Gewinnziele von 2008 wegen der weltweiten Autokrise nicht zu erreichen. Die massiven Bremsspuren bei dem Premiumhersteller hatten bereits zum Start ins Jahr 2009 eingesetzt.

Im ersten Quartal lag der Netto- Verlust bei 1,3 Milliarden und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei minus 1,4 Milliarden Euro. 332 300 Pkw und Nutzfahrzeuge konnten die Stuttgarter in den ersten drei Monaten des Jahres absetzen. Zetsche sagte, die Verringerung der Verluste im Vergleich zum Start ins Jahr 2009 zeige, dass die umfangreichen Sparmaßnahmen bei dem Autobauer mittlerweile griffen.

“Ein Vergleich mit dem sehr guten Vorjahresquartal macht aber auch deutlich, welche Hausaufgaben noch vor uns liegen.“ Daimler hat bereits ein Sparprogramm im Volumen von vier Milliarden Euro aufgelegt. Nach Einschätzung des Managers wird das Pkw-Geschäft im zweiten Halbjahr anziehen. Größtes Sorgenkind bleibe der Lkw-Absatz.

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dpa/ap

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