DaimlerChrysler baut 6000 Verwaltungsstellen ab

- Stuttgart - Der Autokonzern DaimlerChrysler baut in den nächsten drei Jahren weltweit 6000 Stellen in der Verwaltung ab. Dies seien rund 20 Prozent aller Verwaltungsstellen, teilte der Autobauer am Dienstag in Stuttgart mit. Damit sollen die Verwaltungskosten um rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr verringert werden. Die Kosten für die Umsetzung der neuen Strukturen werden von 2006 bis 2008 mit insgesamt etwa zwei Milliarden Euro angegeben.

Konzernchef Dieter Zetsche kündigte an, dass Doppelkapazitäten auf Konzernebene und operativer Ebene abgebaut werden sollten. Dazu gehöre auch, dass die deutschen Vorstandsmitglieder die bisherige Zentrale in Stuttgart-Möhringen verlassen und in das MotorenStammwerk Stuttgart-Untertürkheim umziehen. Dies bedeute, dass die Konzernzentralen zukünftig in Untertürkheim und in Auburn Hills bei Detroit (USA) ansässig sein würden. Der Konzernvorstand werde mit neun Personen zwar gegenüber dem Vorjahr nominell um drei Personen verkleinert, bleibt aber gegenüber der jetzigen Zusammensetzung unverändert. Der Gesamtbetriebsrat kritisierte den erneuten Stellenabbau.

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