+
Der häufigste Grund für Krankschreibungen waren mit einem Anteil von 21,7 Prozent Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenleiden. Foto: Jens Büttner

DAK: Arbeitnehmer waren 2015 mehr krank

Hamburg (dpa) - Die Zahl der Krankmeldungen ist nach Angaben der DAK-Gesundheit im vergangenen Jahr gestiegen. Der Krankenstand von Arbeitnehmern habe sich von 3,9 auf 4,1 Prozent erhöht.

Das habe eine Analyse der Daten von 2,7 Millionen Versicherten ergeben, teilte die Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mit.

Vor allem Erkältungen hätten den Menschen zu schaffen gemacht. Die Anzahl der Fehltage wegen schwerer Atemwegserkrankungen wie Bronchitis habe um mehr als ein Viertel zugenommen. Bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte hätten schwere Erkältungen zu rund 249 Fehltagen geführt, 53 Tage mehr als 2014.

Der häufigste Grund für Krankschreibungen waren mit einem Anteil von 21,7 Prozent Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenleiden. Die Atemwegserkrankungen folgten mit 16,6 Prozent an zweiter Stelle. Dritthäufigste Ursache für Fehltage waren psychische Erkrankungen (16,2 Prozent). Verletzungen kamen an vierter Stelle (11,7).

Den höchsten Krankenstand hatte den Kassendaten nach das Gesundheitswesen sowie die Branchen Verkehr, Lagerwesen und Kurierdienst mit jeweils 4,7 Prozent. Am seltensten meldeten sich die Beschäftigten im Bereich Datenverarbeitung und Informationsdienste krank (2,9 Prozent).

Pressemitteilung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Probleme mit neuen Abgastests
Der neue Abgastest WLTP bringt Volkswagen in die Bredouille: Die gleiche Mannschaft, die nach dem "Dieselgate" aufräumen soll, muss sich auch mit neuen Abgastests …
Probleme mit neuen Abgastests
Brauer brauchen Pfand vor Ferien
Die Bierbrauer werden nervös: Wird ihr Leergut für die anstehenden Sommerwochen reichen? Die Branche ruft nun dazu auf, leere Kästen schnell zurückzugeben - möglichst …
Brauer brauchen Pfand vor Ferien
Preise für Flüge von deutschen Flughäfen gesunken
Preiserhöhungen nach der Air-Berlin-Pleite haben für Unmut von Fluggästen gesorgt. Inzwischen gibt es gute Nachrichten für Reisende - allerdings nicht ausnahmslos.
Preise für Flüge von deutschen Flughäfen gesunken
USA wollen mit Europäern über freien Handel sprechen
Nachdem US-Präsident Trump der EU mit neuen Zöllen gedroht hat, zeigt sich sein Finanzminister Mnuchin beim G20-Treffen in Buenos Aires gesprächsbereit. Eine IWF-Analyse …
USA wollen mit Europäern über freien Handel sprechen

Kommentare