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Mehr als jeder dritte Berufstätige (37 Prozent) wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres mindestens einmal krankgeschrieben.  

Vor allem zwei Erkrankungen schuld

DAK: Neuer Höchststand bei Krankschreibungen

Hamburg/Berlin - Die Krankschreibungen in Deutschland haben nach Angaben der DAK-Gesundheit im ersten Halbjahr 2016 eine neue Rekordmarke erreicht. In diesem Zeitraum betrug der Krankenstand 4,4 Prozent.

Er lag damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2015, wie die Deutsche Presse-Agentur in der gesetzlichen Krankenkasse erfuhr. Mehr als jeder dritte Berufstätige (37 Prozent) wurde demnach mindestens einmal krankgeschrieben.

Im Schnitt dauerte eine Erkrankung 12,3 Tage. Im Vorjahreszeitraum waren es 11,7 Tage, so die Analyse der DAK-Gesundheit.

Verantwortlich für den vergleichsweise hohen Krankenstand ist vor allem der Anstieg bei den Fehltagen aufgrund von psychischen Leiden und Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Bei diesen Diagnosen stieg die Zahl der Fehltage den Angaben zufolge um jeweils 13 Prozent.

dpa

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