MTU darf abdüsen: Noch heuer Verkauf an US-Investmentfirma

- München - Eines der wichtigsten Industrie-Unternehmen Deutschlands geht in amerikanische Hände. Der Münchner Triebwerkshersteller MTU Aero Engines wird von Daimler-Chrysler an das US-Investmentunternehmen Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) verkauft. Das wertvolle Wissen der Rüstungstechniker und die Arbeitsplätze sollen aber vor Ort bleiben - sagen die einen und hoffen die anderen.

<P>"Als einziges nationales Unternehmen sind wir in der Lage, sämtliche zivilen und militärischen Triebwerkskomponenten zu entwickeln, zu fertigen und instand zu setzen." So umreißt MTU seine Bedeutung auf der Firmenseite im Internet. </P><P>Ab kommendem Jahr freuen sich die amerikanischen Investoren über die immense strategische Bedeutung des Münchner Unternehmens, für das sie nach Einschätzung von Branchenkennern 1,5 Milliarden Euro bezahlen. Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp strebt eine Konzentration des Konzerns auf das Automobil-Geschäft an. Wenn Aufsichtsrat und Kartellbehörden erwartungsgemäß zustimmen, wird ihm das vor Jahresende gelungen sein. Der Ex-Tochter in spe ruft der Konzern "neue M</P>

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