+
Zuckerhersteller hatten zwischen 1999 und 2001 93,1 Millionen Euro zu viel gezahlt. Hinzu kämen 102,2 Millionen Euro an Zinsen.

EuGH-Urteil von Februar 2017

Darum zahlt die EU den Zuckerherstellern knapp 200 Mio. Euro

Geldregen für die Fabrikanten des süßen Nahrungsmittels: Zuckerhersteller dürfen sich über eine Zahlung von insgesamt fast 200 Millionen Euro freuen, resultierend aus einem Brüsseler Urteil.

Die Europäische Union erstattet Zuckerherstellern wegen zuviel erhobener Abgaben 195,3 Millionen Euro zurück. In den Jahren 1999 bis 2001 hätten Zuckerfabrikanten zu hohe Summen gezahlt und würden nun dafür entschädigt, teilte der EU-Rat am Montag mit. Die Entscheidung geht auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Februar 2017 zurück.

Abgaben auf Zuckerüberproduktion falsch berechnet

Eine belgische Zuckerfabrik hatte geklagt. In letzter Instanz urteilte der EuGH, dass die Abgaben auf Zuckerüberproduktionen zwischen 1999 und 2001 falsch berechnet worden waren. Zuckerhersteller hatten dem EU-Rat zufolge 93,1 Millionen Euro zu viel gezahlt. Hinzu kämen 102,2 Millionen Euro an Zinsen.

Die Abgaben der Zuckerhersteller richteten sich nach der Zuckerquote. Hersteller mussten eine Abgabe auf zu viel produzierte Mengen entrichten. Die Quotenregelung fiel im September 2017 komplett weg. Übrigens lautet ein neuester Trend zuckerfreie Ernährung. Doch wie lauten die Regeln?

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EZB stellt Anleihenkäufe zum Jahresende 2018 ein
Die EZB steuert zurück in die geldpolitische Normalität. Das Ende neuer Anleihenkäufe ist nun auch formal beschlossen. Sparer müssen aber noch eine ganze Weile auf …
EZB stellt Anleihenkäufe zum Jahresende 2018 ein
Schock bei Aldi: Kunde macht Ekel-Entdeckung 
Ein Kunde entdeckte etwas Ekliges in einem Aldi-Produkt. Er ist stinksauer und zieht eine drastische Konsequenz.
Schock bei Aldi: Kunde macht Ekel-Entdeckung 
Urteil: Flixbus darf keine Paypal-Gebühren erheben
München (dpa) - Das Fernbusunternehmen Flixbus darf bei Onlinebuchungen aus Sicht des Münchner Landgerichts keine Extragebühr für das Bezahlen mit Paypal verlangen.
Urteil: Flixbus darf keine Paypal-Gebühren erheben
Airbnb muss Gastgeber in München offenlegen
Urlauber aus der ganzen Welt finden bei Airbnb im Internet private Unterkünfte - für die Anbieter der Wohnungen eine lukrative Einnahmequelle. An ihre Namen und Adressen …
Airbnb muss Gastgeber in München offenlegen

Kommentare