8604,29 Punkte

Dax erklimmt neues Rekordhoch

Frankfurt am Main - Der Dax ist am Montgag kurzzeitig auf 8604,29 Punkte geklettert. Der entscheidende Schwung für dieses Rekordhoch kam von einer Entscheidung in den USA.

Der deutsche Börsen-Leitindex Dax hat am Montagmorgen ein neues Rekordhoch erklommen. Er kletterte kurzzeitig auf 8604,29 Punkte. Nachdem der Dax in der vergangenen Woche bereits Anlauf auf sein altes Hoch genommen hatte, habe die zurückgezogene Kandidatur von Larry Summers für den Posten als Chef der US-Notenbank Fed für den entscheidenden Schub gesorgt, sagte Daniel Saurenz von Feingold Research. Der Kampf um die Spitzenposition bei der US-Notenbank sei damit neu eröffnet. Die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Politik des billigen Geldes habe den Dax auf ein neues Rekordhoch getrieben.

Seinen bisher höchsten Stand hatte der Dax am 22. Mai bei 8557,86 Punkten erreicht. Am Montag stand der deutsche Leitindex zuletzt noch 0,87 Prozent höher bei 8584 Punkten. Der MDax gewann 0,94 Prozent auf 14 980 Punkte, was ebenfalls eine weitere Bestmarke bedeutete. Für den TecDax ging es um 0,75 Prozent auf 1071 Punkte nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,74 Prozent auf 2888 Punkte.

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Erneute Spekulationen über die Entwicklung des Kalidüngermarktes trieben die Aktien von K+S mit plus 2,92 Prozent an die Dax-Spitze. Als Grund sahen Händler eine Meldung, die den Markt kurz vor dem Wochenende erreicht und die Titel bereits am Freitag an die Dax-Spitze geschoben hatte. Demnach wolle der russische Unternehmer Wladimir Kogan - ein Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin - die Kontrolle über den Kalidünger-Produzenten Uralkali erlangen.

Die Lufthansa-Titel legten trotz des sich abzeichnenden Wechsels an der Konzernspitze um 0,82 Prozent zu. Die Vorzugsaktien von Volkswagen reagierten mit plus 1,02 Prozent auf einen möglichen Beteiligungsausbau in China. Die Aktien von ThyssenKrupp hingegen verloren 0,50 Prozent. Der Industrie- und Stahlkonzern sieht sich beim geplanten Verkauf seiner Stahlwerke in Übersee offensichtlich zu einer Notlösung gezwungen.

dpa

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