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Der DAX kommt nicht vorwärts.

Minimaler Verlust

Dax schwächelt - Anleger weiter auf Richtungssuche

Der Deutsche Aktien Index hing auch am Dienstag weiter in der Schwebe. Schwache Impulse aus den USA sowie wankelmütige Anleger verhindern einen Zuwachs an den Kapitalmärkten.

Frankfurt am Main - Eine wackelige Wall Street hat den Dax am Dienstag wieder ins Minus gedrückt. Zwischenzeitlich hatte der deutsche Leitindex seine Verluste dank des schwächeren Euro noch aufholen können. Nach dem Kursrutsch zu Monatsbeginn aus Furcht vor schnell steigenden Zinsen bleiben die Anleger auf Richtungssuche.
Letztlich verlor der Dax 0,29 Prozent auf 12 490,73 Punkte. Der MDax schloss mit einem Verlust von 0,24 Prozent bei 26 333,94 Punkten. Auch für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es leicht abwärts. Der TecDax legte derweil um 0,12 Prozent auf 2621,55 Punkte zu.

An Autowerten interessierte Anleger schauten am Dienstag nach Leipzig. Dort gab das Bundesverwaltungsgericht nach jahrelangem Streit nun grundsätzlich grünes Licht für Fahrverbote für Dieselautos in Städten. Die Reaktion der Aktien von Volkswagen, BMW und Daimler fiel jedoch recht moderat aus. VW konnten ihren Abschlag von bis zu 2 Prozent letztlich mehr als halbieren, BMW gingen kaum verändert und Daimler sogar mit leichten Gewinnen aus dem Handel.

Die Hingucker des Börsentages

Die Geschäftsberichte des Medizinkonzerns Fresenius und seiner Dialyse-Tochter FMC zum abgelaufenen Jahresviertel entsprachen alles in allem den Markterwartungen. Dennoch nahmen die Fresenius-Aktien mit fast 4,5 Prozent Kursplus den Spitzenplatz im Dax ein, während FMC-Papiere rund 2 Prozent einbüßten. FMC litt unter einer überraschend hohen Rückstellung für behördliche Untersuchungen in den USA. Bei Fresenius hoffen die Anleger dagegen noch auf eine Absage der Akorn-Übernahme.

Die BASF-Aktien verloren etwas mehr als 2 Prozent. Zwar will der weltgrößte Chemiekonzern die Dividende um 10 Cent auf 3,10 Euro erhöhen, Experten hatten jedoch mit etwas mehr gerechnet. Um fast 13 Prozent sprangen im TecDax die Aixtron-Papiere auf das höchste Niveau seit August 2011. Dank des Halbleiterbooms und des Verkaufs eines Unternehmensteils schaffte es der Spezialmaschinenbauer im vergangenen Jahr in die Gewinnzone.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,45 Prozent am Vortag auf 0,46 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,07 Prozent auf 139,20 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,11 Prozent auf 159,20 Punkte. Der Kurs des Euro sackte auf 1,2240 US-Dollar ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2301 (Montag: 1,2320) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8129 (0,8117) Euro.

dpa

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