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Nun scheint der Deal beschlossene Sache.

Deal offenbar beschlossene Sache

Laut Medienberichten: Deal ist fix! Karstadt übernimmt Kaufhof - Vertragsdetails werden bekanntgegeben

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Nun scheint der Vertrag zu stehen: Karstadt übernimmt laut einem Medienbericht Kaufhof. Die genauen Vertragsdetails werden heute bekanntgegeben. 

Update 11. September 2018, 09.32 Uhr: Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ haben sich die österreichische Signa Holding und die kanadische Hudson´s Bay Company endgültig geeinigt. 

Offiziell ist laut Informationen der dpa von einer „Fusion unter Gleichen“ die Rede. Doch wird Karstadt-Chef Stephan Fanderl die Leitung des Warenhaus-Konzerns übernehmen. Und auch die Mehrheit der Anteile am neuen Unternehmen liegt künftig bei der Signa-Holding des Karstadt-Eigentümers René Benko: Signa erhält 50,01 Prozent, HBC 49,99 Prozent.

Besonders kritisch ist die Situation zurzeit bei Kaufhof. Die Kölner kämpfen seit der Übernahme durch HBC Ende 2015 mit Umsatzrückgängen und roten Zahlen. Karstadt hat nach einer harten Sanierung unter der Führung Fanderls gerade erst die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft.

Der neue Einzelhandels-Riese wird europaweit 243 Standorte haben und insgesamt rund 32 000 Mitarbeiter beschäftigen, wie der österreichische Karstadt-Eigentümer Signa und der kanadische Kaufhof-Eigner Hudson's Bay Company (HBC) am Dienstag offiziell mitteilten. Die zuständigen Kartellämter müssen allerdings noch zustimmen.

Karstadt-Betriebrat stellt Forderungen

Der Karstadt-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jürgen Ettl hat den Erhalt aller 32 000 Arbeitsplätze und aller Standorte beim Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof gefordert. „Die Fusion darf nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen“, verlangte der Arbeitnehmervertreter am Dienstag. Ziel müsse Wachstum statt Restrukturierung sein und Arbeitsplatzerhalt statt Arbeitsplatzvernichtung. Ettl verwies darauf, dass gerade die Beschäftigten von Karstadt Sicherheiten und eine positive Perspektive verdient hätten. Seit vielen Jahren verzichteten sie für den Erhalt von Karstadt auf Teile ihres Tarifgehalts.

Ursprungsmeldung vom Donnerstag, 6. September 2018: 

Essen - Nach langen Verhandlungen nun scheinbar die Einigung: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wurde die Fusion der beiden Unternehmen Karstadt und Kaufhof bereits am Mittwochabend bestimmt. Damit würden die beiden größten Warenhauskonzerne ihre Geschäfte zusammenlegen und künftig gemeinsame Sache machen. Der endgültige Fusionsvertrag soll laut Insidern jedoch erst bis zum 15. September unterzeichnet werden. 

Wie die Süddeutsche Zeitung jedoch auch berichtet, sollen durch den Zusammenschluss Tausende Arbeitsplätze wegfallen. Rund 5000 der 20.000 Arbeitsplätze sollen demnach bei Kaufhof wegfallen, eine Jobgarantie für die restlichen Stellen würde es jedoch nicht geben. Demnach würden Sozialpläne erstellt und ein Sanierungstarifvertrag mit schlechteren Konditionen für die verbleibenden Mitarbeiter ausgearbeitet werden. 

„Wie die SZ aus Bankenkreisen erfuhr, soll Signa das gesamte Management des Gemeinschaftsunternehmens stellen“, berichtet die Zeitung. Die Führung solle demnach von Karstadt-Chef Stephan Fanderl und Karstadt-Finanzchef Miguel Müllenbach übernommen werden.

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