+
Die Bundesagentur für Arbeit hat Erfreuliches zu vermelden.

Bundesagentur: Defizit sinkt auf 500 Millionen

Nürnberg - Die Bundesagentur für Arbeit veranschlagte das Defizit am Jahresanfang auf 5,4 Milliarden Euro. Inzwischen wurde diese Erwartung korrigiert. Am Mittwoch gabdie Agentur neue Zahlen bekannt.

Lesen Sie auch:

Arbeitslosenzahl im Oktober kräftig gesunken

Der starke Rückgang der Arbeitslosigkeit in den vergangenen Monaten hat das Defizit der Bundesagentur für Arbeit (BA) weiter sinken lassen. BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise rechnet für dieses Jahr nur noch mit einer Finanzlücke von rund 500 Millionen Euro, wie er am Mittwoch in Nürnberg sagte. Noch zum Jahresanfang hatte die BA mit einem Defizit von 5,4 Milliarden Euro gerechnet, dies aber später auf 1,9 Milliarden korrigiert.

Nach dem starken dritten Quartal werde auch diese Defizithöhe unterschritten, sagte Weise. Auch für die kommenden Monate erwartet Weise eine weiterhin guten Entwicklung am Arbeitsmarkt. “Eine Trendwende sehen wir im Moment noch nicht“, unterstrich der BA-Chef. Allerdings gebe es weiter hohe Risiken, etwa die EU-Schuldenkrise und die Entwicklung der Weltwirtschaft.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Finanzexperten und Konzernchefs warnen vor Protektionismus
Der Handelsstreit zwischen den USA und großen Volkswirtschaften eskaliert weiter. Experten und Konzernchefs warnen eindringlich vor den Folgen eines sich weiter …
Finanzexperten und Konzernchefs warnen vor Protektionismus
Verbraucherschützer: Neues Reiserecht bringt auch Nachteile
Urlauber sollen bei Online-Buchungen künftig besser abgesichert sein. Das neue Reiserecht hat aus Sicht von Verbraucherschützern aber unerwünschte Nebenwirkungen. Auch …
Verbraucherschützer: Neues Reiserecht bringt auch Nachteile
BMW und Siemens warnen eindringlich vor Brexit-Folgen
Im März will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - …
BMW und Siemens warnen eindringlich vor Brexit-Folgen
Alternativen zu US-Markt: Industrie will Südamerika-Abkommen
Donald Trump bereitet den Unternehmen in Europa Kopfschmerzen - daher wächst der Druck, den Handel mit anderen Regionen auszuweiten. Ein interessanter Kandidat für ein …
Alternativen zu US-Markt: Industrie will Südamerika-Abkommen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.