"Destruktiver Einfluss des US-Großaktionärs gering"

- Hamburg - Springer-Chef Mathias Döpfner sieht keine Gefahren durch den Einstieg eines amerikanischen Investors bei Europas größtem Zeitungshaus: "Als Aktionär ohne Sperrminorität in einem Unternehmen, dessen Hauptaktionär eine absolute Mehrheit hat, sind die destruktiven Einflussmöglichkeiten nahe null."

<P>Der konstruktive Einfluss der Gesellschaft Hellman & Friedman werde dagegen groß sein, weil sie ein kompetenter und willkommener Partner sei. Hellman & Friedman hatte vor wenigen Tagen 19,4 Prozent an der Axel Springer AG von der Deutschen Bank erworben. Unmittelbar danach kündigten die Investoren an, in fünf bis sieben Jahren über eine Platzierung des Pakets an der Börse nachzudenken und bis dahin eine Aufstockung der Beteiligung zu erwägen. Aktien zukaufen oder verkaufen könne Hellman & Friedman nur mit Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat. </P><P>Die Zukunft der Tageszeitung "Die Welt" soll gesichert sein. Über ein Festhalten an dem Blatt herrsche Einvernehmen zwischen den Partnern, "auch wenn sie unsere grundsätzlichen Renditevorstellungen nicht erfüllt".<BR></P>

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