+
Die Teuerungsrate in Deutschland zieht langsam wieder an. Foto: Jens Büttner/Illustration

Bundesamt mit gibt bekannt

Details zur höchsten Inflationsrate seit zwei Jahren

Wiesbaden (dpa) - Die Inflation in Deutschland zieht allmählich wieder an. Im Oktober lagen die Verbraucherpreise nach vorläufigen Zahlen um 0,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Was genau für die höchste Teuerungsrate seit zwei Jahren verantwortlich ist, teilt das Statistische Bundesamt im Detail mit.

In der ersten Auswertung von Ende Oktober hatten die Wiesbadener Statistiker die anziehenden Preise maßgeblich mit steigenden Mieten erklärt. Diese machen ein Fünftel des Warenkorbes aus, anhand dessen die Rate berechnet wird. Zudem bremsen die Energiepreise die Inflation nicht mehr so stark.

Zwar ist Tanken und Heizen nach wie vor günstiger als vor Jahresfrist, allerdings ist die Differenz bei den Energiepreisen nicht mehr so groß. Von September auf Oktober 2016 stiegen die Verbraucherpreise nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent.

Bundesamt zu Inflation

Bundesamt vorläufiges Ergebnis Inflation 10/2016

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Die EU-Kommission will die Risiken des Zusammenschlusses für den Wettbewerb in der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. Bayer reagiert darauf gelassen. Der Konzern …
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung der Computerspielemesse Gamescom der Branche eine stärkere staatliche Förderung in Aussicht gestellt.
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen
Die Experten von Finanztest nahmen 231 Gehalts- und Girokonten von 104 Banken unter die Lupe. Einige Geldinstitute zocken bei den Gebühren so richtig ab. Dann ist die …
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen

Kommentare