Deutsche Aktien weiter sehr schwach - Banken von WestLB belastet

Frankfurt/Main - Nach dem abermals gescheiterten Erholungsversuch vor dem Wochenende und erneut negativen Vorgaben aus Übersee sind die deutschen Aktien am Montag wieder schwach gestarte

t. Der DAX verlor im frühen Handel 2,84 Prozent auf 7106 Zähler und fiel auf den tiefsten Stand seit April 2007. Für den MDAX ging es um 3,35 Prozent auf 8147 Zähler nach unten. Der TecDAX rutschte um 4,87 Prozent auf 754 Punkte ab.

Bankenwerte gerieten im frühen Handel besonders unter Druck. So rutschten die Commerzbank-Titel um 4,27 Prozent auf 20,18 Euro - zeitweise wurden sie zum niedrigsten Kurs seit August 2006 gehandelt. Deutsche-Bank-Aktie gaben 3,39 Prozent auf 75,76 Euro ab. Die Titel der Hypo Real Estate (HRE) verbilligten sich um 4,54 Prozent auf 21,05 Euro.

Die WestLB erwartet für das Jahr 2007 einen Verlust von einer Milliarde Euro. Die Eigentümer sollen nun den Jahresverlust ausgleichen, teilte die Bank am Morgen mit. "Das sind keine guten Nachrichten", sagte ein Händler. Der angekündigte Verlust sei ein weiterer Beweis dafür, dass die aktuelle Skepsis gegenüber Finanztiteln gerechtfertigt sei.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Allianz Deutschland wächst kräftig
Unterföhring (dpa) - Die Allianz legt auf ihrem deutschen Heimatmarkt kräftig zu. Im ersten Halbjahr stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 …
Allianz Deutschland wächst kräftig
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
Macht Amazon kleineren Händlern den Garaus? Das Bundeskartellamt befürchtet genau das. Deswegen will Chef Andreas Mundt nun rechtzeitig Maßnahmen ergreifen und so „die …
Kartellamt will kleine Händler vor Amazon und Co. schützen
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Chinas Regierung will für Ordnung im Firmenregister sorgen. Darunter leidet nun unter anderem ein Kondomhersteller mit einem enorm langen Namen.
"Suchst Du Ärger?": China verbietet schräge Firmennamen
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter
Unter hohem Zeitdruck will sich Lufthansa große Teile der Air Berlin einverleiben. Schon in der kommenden Woche könnte nach einem Bericht alles klar sein.
Verkaufspläne für Air Berlin werden konkreter

Kommentare