Deutsche Autos gefragt - Anteil an Neuzulassungen bei 66 Prozent

Flensburg - Deutsche Autos waren im ersten Halbjahr hierzulande gefragt. Der Anteil deutscher Auto-Hersteller stieg bei den Neuzulassungen von Januar bis Juli 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent, teilte das Kraftfahrt- Bundesamt am Montag in Flensburg mit.

Besonders Smart (plus 32,7 Prozent), BMW (plus 7), VW (plus 5,9) und Mercedes (plus 4,7) konnten demnach zulegen. Bei den Importmarken verzeichneten General Motors, Daihatsu, Nissan und Lancia die größten Zuwächse bei Neuzulassungen.

Im traditionell eher schwachen Zulassungsmonat Juli wurden mit 262 534 Autos insgesamt 1,5 Prozent mehr neue Wagen zugelassen als vor einem Jahr. Wenn auch auf niedrigem Niveau gab es einen Sprung bei den Zulassungen von Flüssiggas-Autos: Mit 1286 zugelassenen Wagen wurde ein Plus von 210,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet.

Angesichts anhaltend hoher Benzinpreise ist nach Angaben des Energie Informationsdiensts (EID) Autogas für immer mehr Autofahrer eine Alternative. Allein 2008 kamen bisher 600 Tankstellen dazu, die LPG (Liquified Petroleum Gas) anbieten. Die Zahl der öffentlich zugänglichen LPG-Tankstellen nähere sich somit "mit Riesenschritten" der 4000er-Marke. Bisher haben sich nach Angaben des Deutschen Verbandes Flüssiggas (DFVG) rund 240 000 Autofahrer in Deutschland für diese schadstoffarme Antriebstechnologie entschieden. Nach aktuellen Prognosen könnten im Jahr 2015 mehr als eine Million Autogas-Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein.

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