Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

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Deutsche Bahn treibt Börsenvorbereitungen voran

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Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn treibt die Vorbereitungen für ihren Börsengang voran und legt neue Finanzdaten für künftige private Investoren vor. An diesem Montag gibt Konzernchef Hartmut Mehdorn in Frankfurt das Ergebnis des ersten Halbjahres bekannt, das mögliche Anleger mit Spannung erwarten.

Die Teilprivatisierung des letzten großen Staatsunternehmens wird noch im Herbst erwartet. Ein Termin wurde bisher nicht genannt. Wie der "Tagesspiegel" (Samstag) nach Angaben aus Unternehmenskreisen berichtet, stellt sich die Frage einer möglichen Verschiebung in das nächste Jahr nicht mehr. Geplant ist, 24,9 Prozent der Tochter DB Mobility Logistics zu verkaufen. Sie bündelt den Personen- und Güterverkehr sowie Dienstleistungen.

In den ersten Monaten dieses Jahres hatte der noch komplett bundeseigene Verkehrskonzern im Kerngeschäft Rückenwind verspürt. Die Zahl der Fahrgäste stieg bis Ende April um 2,3 Prozent auf 888 Millionen. Der Fernverkehr mit ICE und Intercity legte dabei auch angesichts hoher Benzinpreise für Autofahrer mit 3,1 Prozent besonders stark zu.

Im Gesamtjahr 2008 strebt der Vorstand nach bisherigen Angaben fünf Prozent Umsatzplus an. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse auf 31,3 Milliarden Euro gestiegen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,7 Milliarden Euro.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sprach sich angesichts der Diskussion um die Sicherheit der ICE-3-Züge dafür aus, das Thema im Prospekt für den Börsengang zu berücksichtigen. "Es wäre wünschenswert, wenn die Bahn bei der Erstellung des Prospekts sehr prominent auf das Thema und die damit womöglich verbundenen Risiken hinweist", sagte DSW-Geschäftsführer Carsten Heise dem "Tagesspiegel". Hintergrund ist die Entgleisung eines ICE 3 mit einem Achsenbruch am 9. Juli in Köln. Die Bahn war Sicherheitsbedenken entgegengetreten.

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