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Die Deutsche Bahn verspricht: Aufzüge und Uhren in Bahnhöfen sollen schneller repariert werden.

Schnellere Reparaturen

Defekte Aufzüge und Uhren: Bahn gelobt Besserung

Berlin - Reisende der Deutschen Bahn sollen sich künftig online darüber informieren können, ob Aufzüge an den Bahnhöfen tatsächlich funktionieren.

"Diese Funktion wird aktuell getestet", erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin. Der Konzern rüstet seit vergangenem Juni seine rund 2100 Aufzüge und 1000 Rolltreppen an rund 1000 Bahnhöfen mit Sensoren aus, die Störungen sofort an die Betriebszentralen melden sollen. Reparaturen sollen so schneller erledigt sein.

Die Ausstattung mit der "Technik zur Ferndiagnose" soll im Herbst abgeschlossen sein, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Jeder zweite Aufzug und jede zweite Fahrtreppe verfüge bereits darüber. Meldet eine solche Anlage ein Problem, sollen Reparaturen "umgehend veranlasst" werden.

Das Unternehmen repariert seit diesem Monat zudem schneller defekte Bahnhofsuhren. Zwischen Störmeldung und Reparatur dürften an großen und mittleren Bahnhöfen künftig nur noch zwei statt bisher höchstens fünf Tage vergehen, erklärte das Unternehmen.

An kleinen Stationen werden defekte Uhren "innerhalb von 48 Stunden" abmontiert. An mehr als 4300 vor allem kleineren Bahnhöfen sei die Uhrzeit an sogenannten dynamischen Schriftanzeigern ablesbar. Störungen würden "umgehend" behoben.

Die Maßnahmen sind Teil des Programms "Zukunft Bahn", mit dem das Unternehmen pünktlicher werden und seinen Kunden einen besseren Service bieten will. Dabei schickt der Konzern seine Fernzüge auch zu einem Rund-um-Check und lässt sämtliche Mängel beheben. Zudem rüstet das Unternehmen bis Ende des Jahres insgesamt 120 Fernbahnhöfe mit mehrzeiligen Zuganzeigen aus und bessert bei der Sauberkeit von Bahnhöfen nach.

AFP

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