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Die beiden Co-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Anshu Jain  (r) und Jürgen Fitschen bei der Bilanz-Pressekonferenz der Bank in Frankfurt am Main.

Schwieriges Terrain auch in Zukunft

Deutsche Bank: Altlasten drücken auf Bilanz

Frankfurt/Main - Verfehlungen der Vergangenheit werden dieDeutsche Bank auch in diesem Jahr belasten. Die Bosse sehen das Geldhaus aber auf Kurs.

Die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten werde voraussichtlich weitere Kosten verursachen, erklärte Co-Chef Jürgen Fitschen am Mittwoch bei der Vorstellung der Bilanz für 2013. „2014 wird erneut ein Jahr der Herausforderungen“. Rechtsstreitigkeiten und ein schwaches Investmentbanking hatten den deutschen Branchenprimus im Schlussquartal 2013 in die roten Zahlen gedrückt. Im Gesamtjahr stand unterm Strich zwar ein Gewinn. Dieser blieb mit 1,1 Milliarden Euro aber weit unter den Erwartungen von Analysten.

Das Ergebnis sei enttäuschend, sagte Co-Chef Anshu Jain. Dennoch sieht sich die Deutsche Bank auf einem guten Weg beim Umbau des Konzerns: „Die Strategie 2015+ ist auf Kurs“, sagte Fitschen. Die Deutsche Bank sei schlanker, sicherer und ausgewogener als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der jüngeren Vergangenheit. Als Fitschen und Jain 2012 Josef Ackermann  an der Spitze des Geldhauses ablösten, hatten sie ihre Planungen auf das Jahr 2015 ausgerichtet.

Hälfte des Weges zurückgelegt

Die Hälfte des Weges sei nun zurückgelegt, sagte Fitschen. „Wir kommen gut voran, wissen allerdings, dass wir uns auch in Zukunft auf schwierigem Terrain bewegen werden.“

Unter anderem wollen Jain und Fitschen bis 2015 die Kostenbasis um 4,5 Milliarden Euro verringern und die Bilanzsumme deutlich verkleinern. Die Bank soll effizienter und stabiler sein. Der Vorstand will eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 12 Prozent erreichen, im vergangenen Jahr waren es gerade einmal 1,9 Prozent.

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