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Auch nach der Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank soll es keinen Kahlschlag geben.

Kein Kahlschlag bei der Postbank geplant

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank plant nach eigenen Angaben keinen Kahlschlag bei der Postbank, an der sie die Mehrheit erworben hat.

Die Furcht von Gewerkschaftern vor einem Abbau von bis zu 7.000 Stellen in beiden Häusern sei weit überzogen und nicht nachvollziehbar. “Jede Aussage zu einem Stellenabbau ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unseriös“, sagte Deutsche-Bank-Vorstand Rainer Neske der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ laut Vorabbericht.

“Wir brauchen engagierte Mitarbeiter. Und wir werden jede Veränderung sehr offen, sehr transparent mit den Sozialpartnern besprechen.“ Wenn Stellen gestrichen würden, dann über Fluktuation und sozialverträglich, berichtet die Zeitung weiter unter Berufung auf Unternehmenskreise. Spekulationen über einen baldigen Wechsel an der Postbank-Spitze weist Neske zurück: “Wir haben volles Vertrauen in den Vorstand der Postbank. Sie machen einen tollen Job, das Geschäftsmodell funktioniert.“

Auch nach der Übernahme gelte: Postbank bleibt Postbank, sagte Neske. “Die Postbank bleibt definitiv als starke, eigenständige Marke erhalten. Es wird bei zwei Maken bleiben, die ihren Kunden unterschiedlichen Angebote machen.“ So werde die Postbank weiter ein kostenloses Girokonto anbieten, die Deutsche Bank nicht. Die Intergration der Neuerwerbung werde Zeit brauchen, sagte der Deutsche-Bank-Vorstand: “Das ist keine Aufgabe für ein Quartal“.

dapd

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