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Eine irische Ein-Euro-Münze.

Deutsche Banken haben in Irland 25 Milliarden im Feuer

Frankfurt/Main - Im hoch verschuldeten Irland haben deutsche Banken nach Angaben der Bundesbank etwa 25 Milliarden Euro im Feuer.

Die derzeit kursierenden Zahlen von 130 bis 140 Milliarden Euro seien Bruttoangaben, stellte Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler am Donnerstag klar. “Wenn wir das tatsächliche Irland-Risiko berücksichtigen, liegen wir bei etwa 25 Milliarden Euro.“

Zu der großen Diskrepanz erklärte Zeitler: Viele der Engagements steckten in Finanzierungs- und Zweckgesellschaften, die aus rechtlichen Gründen in Irland angesiedelt seien. Das sei ein “spezielles Irland-Phänomen“. Insgesamt gehe er davon aus, “dass der europäische Rettungsschirm die Erwartungen voll erfüllen kann“ - auch falls weitere Euro-Länder wie Portugal Hilfe anfordern sollten.

dpa

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