Deutsche Exportwirtschaft baut Position weiter aus

- Wiesbaden - Die deutsche Exportwirtschaft baut ihre Position als Weltmarktführer weiter aus. Im Februar exportierten deutsche Firmen Waren im Wert von 59,8 Milliarden Euro - das waren sechs Prozent mehr als vor einem Jahr, berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Im Januar hatte das Plus sogar 9,5 Prozent betragen. Dank der kräftigen Exportzuwächse erzielte Deutschland einen unerwartet hohen Überschuss in der Außenhandelsbilanz - dem Saldo von Exporten und Importen - von 13,5 Milliarden Euro.

Der Export gilt als wichtigste Stütze für das Wirtschaftswachstum, solange der private Konsum und die Nachfrage im Inland schwach bleiben. Die Branche blickt optimistisch nach vorne: Nach einer Prognose des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) werden die Exporte im Gesamtjahr um sechs Prozent wachsen und auf 777 Milliarden Euro steigen.<BR><BR>Gegenüber dem starken Vormonat Januar sanken die Ausfuhren in Februar kalender- und saisonbereinigt um 2,8 Prozent. Die Einfuhren nahmen im Jahresvergleich zu und stiegen um 4,6 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro.<BR>Wichtigster Handelspartner für Deutschland sind nach wie vor die Länder der Europäischen Union. Dorthin wurden im Februar Waren im Wert von 39 Milliarden Euro exportiert, 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Export in die Länder außerhalb der Europäischen Union - darunter die USA - stieg trotz des starken Euro um 5,2 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
Washington - Kurz nach ihrem Amtsantritt hat die neue US-Regierung klar gemacht, dass sie im Verhältnis zu China keinem Streit aus dem Weg gehen wird:
Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
Brüssel - Das europäisch-kanadische Handelsabkommen Ceta hat die nächste Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss im Europaparlament stimmte am Dienstag für den …
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
München - Europa droht nach Einschätzung von BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler wegen verschärfter Regulierung ein großes Bankensterben.
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Machtwechsel bei Etihad: Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen …
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand

Kommentare