Dortmund besiegt "Fluch von Berlin" - Triumph für Tuchel

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Deutsche Fluglinien befördern mehr Passagiere

- Frankfurt/Berlin/München - Vor wenigen Jahren noch hatten die deutschen Flugglinien nach dem 11. September und SARS mit massiv einbrechenden Passgierzahlen zu kämpfen. Doch die schlechten Zeiten scheinen überstanden: Trotz des harten Konkurrenzkampfes haben sowohl die Lufthansa als auch Air Berlin im abgelaufenen Jahr so viele Passagiere befördert wie nie zuvor. Auch die DBA rechnet mit einem deutlichen Zuwachs.

Mit der Lufthansa gingen 2005 bei 653 980 Flügen 51,3 Millionen Menschen in die Lüfte, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Während sich das Plus bei den Fluggästen im Vergleich zu 2004 nach eigenen Angaben auf 0,7 Prozent beläuft, stieg die Auslastung in den Passagiermaschinen der größten deutschen Fluggesellschaft um ein Prozent.

Billigflieger fordern die Lufthansa in Europa

Das Lufthansa-Geschäft lief in allen Regionen besser als im Vorjahr. Mit 5,8 Prozent am stärksten legten die Strecken Richtung Asien/Pazifik zu; die Nachfrage in den Nahen Osten und Afrika stieg mit 4,5 Prozent ebenfalls deutlich. Flüge in die USA verzeichneten immerhin ein Plus von 0,3 Prozent, während jedoch der Europa-Verkehr mit 0,1 Prozent beinahe stagnierte. Dies ist vor allem auf den Konkurrenzkampf mit den Billigfliegern zurückzuführen.

Einer von ihnen, Air Berlin, konnte am Dienstag denn auch einen wesentlich höheren Zuwachs des Passagieraufkommens melden. Die Zahl der Reisenden sei um 12,5 Prozent auf 13,5 Millionen gestiegen, wie die deutsche Nummer zwei mitteilte. Wachstumstreiber mit 24,6 Prozent sei das Geschäft mit Linienflügen zu europäische Städteverbindungen gewesen. Unter den 17 deutschen Standorten hätten 2005 besonders die Flughäfen Hannover (+ 36,3 Prozent), Hamburg (+ 29,9 Prozent) und Düsseldorf (+ 18,3 Prozent) zugelegt. In Berlin zählte die Airline erstmals über zwei Millionen Reisende (+ 8,0 Prozent). Am Drehkreuz auf der spanischen Ferieninsel Mallorca stieg die Zahl der Passagiere um 22,7 Prozent auf 4,53 Millionen.

DBA rechnet mit einem Plus von 1,3 Millionen Passagieren

Auch die Nummer drei DBA aus München rechnet mit stark gestiegenen Passagierzahlen. Für das Geschäftsjahr 2005/2006 (1.4.05 bis 31.3.06) erwartet die Nummer drei in Deutschland 4,3 Millionen Fluggäste, wie es auf der unternehmenseigenen Webseite heißt. Im vorangegangenem Jahr waren es gut drei Millionen.

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