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Die Arbeitsmarktforscher haben nur rund 10 000 Stellensuchende aus den acht EU-Beitrittsländern registriert.

Deutsche Jobs im Osten nicht begehrt

Nürnberg/Chemnitz - Der Ansturm bleibt vorerst aus: Das Interesse osteuropäischer Arbeitskräfte an Jobs in Deutschland ist viel geringer als von Wirtschaftsverbänden befürchtet.

Der von Kritikern der neuen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit befürchtete Ansturm osteuropäischer Arbeitskräfte nach Deutschland ist laut Arbeitsmarktforschern vorerst ausgeblieben.

Im Mai hätten sich lediglich 10 000 Beschäftigte aus den acht EU-Beitrittsländern um eine Stelle in Deutschland bemüht. Dies seien lediglich 4500 mehr als vor einem Jahr, berichtete das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Migration.

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Über die Entwicklung berichtete am Mittwoch auch die Freie Presse Chemnitz. “Das sind sehr niedrige Zahlen. Es sieht derzeit nicht so aus, dass mit Menschen aus Osteuropa die Fachkräftelücke geschlossen werden kann“, sagte IAB-Migrationsexperte Herbert Brücker.

Sollte sich der Zustrom in den kommenden Monaten auf dem gleichen Niveau bewegen, rechnet Brücker allenfalls mit 80 000 bis 100 000 Zuwandern aus Osteuropa.

Wirtschaftsverbände hatten mit einem deutlich stärkeren Zustrom von Männern und Frauen aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn gerechnet.

dpa

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